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Solide Jobdaten keine nachhaltige Stütze 11.02.2026, 20:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.608,90 PKT +0,03 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Auf den ersten Blick starke Zahlen vom US-Arbeitsmarkt haben am Mittwoch an den New Yorker Börsen kein klares Bild hinterlassen. Die Beschäftigtenzahl stieg in den Vereinigten Staaten im Januar deutlich stärker als erwartet. Allerdings wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert.

Der Dow Jones Industrial rutschte zeitweise wieder unter die runde Marke von 50.000 Punkten. Gut zwei Stunden vor dem Börsenende gab der US-Leitindex um 0,24 Prozent auf 50.182 Punkte nach. Am Vortag hatte er noch seinen Rekord auf über 50.500 Zähler weiter nach oben geschraubt, die Gewinne aber nicht halten können.

Der von Tech-Schwergewichten dominierte Nasdaq 100 gewann am Mittwoch 0,29 Prozent auf 25.201 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verbuchte ein Plus von 0,07 Prozent auf 6.947 Zähler.

Ob die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen in den USA nach den Jobdaten nun sinkt, darüber sind sich Marktbeobachter nicht ganz einig. Für einige Ökonomen gibt der starke Jobbericht keinen Anlass für schnelle geldpolitische Lockerungen. Die Ökonomen der niederländischen ING Bank halten indes weitere Zinssenkungen für möglich. Die deutlich nach unten revidierte Zahl der beiden Vormonate zeige, dass - außerhalb des Freizeit- und privaten Gesundheits- sowie des öffentlichen Sektors - die Wirtschaft eigentlich beständig Jobs verloren habe, so die Experten.

Die Aktien von Shopify verloren fast 10 Prozent. Der Dienstleister für den Online-Handel hatte im vierten Quartal mehr umgesetzt als erwartet. Zudem winken den Anteilseignern Aktienrückkäufe in Milliardenhöhe. Der bereinigte Gewinn verfehlte aber die Prognosen der Analysten.

Die Aktien von Unity Software brachen um 27 Prozent ein. Schwache Prognosen des Software-Entwicklers für das erste Quartal schürten Ängste vor einer zunehmenden Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz.

Die Anteile des Spielzeugriesen Mattel sackten nach einem schlechter als erwartet ausgefallenen US-Weihnachtsgeschäft um fast ein Viertel ab.

Für die Aktien von Robinhood Markets ging es um über 10 Prozent in den Keller. Der scharfe Kursverfall von Bitcoin und anderen Kryptowährungen verhagelte dem Broker im vierten Quartal das Geschäft.

Gilead Sciences gewannen über 6 Prozent. Das Biotech-Unternehmen übertraf mit Umsatz und Gewinn für das vierte Quartal die Erwartungen.

Ölindustrie-Dienstleister wie Baker Hughes , Halliburton und SLB verbuchten Gewinne von teils mehr als 3 Prozent. Die US-Regierung vergab Lizenzen für Venezuela./ajx/he

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