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Zollsorgen belasten - Nvidia setzt Rekordlauf fort 11.07.2025, 20:12 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.813,73 PKT +0,21 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den jüngsten Rekorden an den US-Börsen hat sich die Stimmung unter den Anlegern am Freitag wieder eingetrübt. Die Zollsorgen sind zurückgekehrt, denn US-Präsident Donald Trump will pauschale Tarife für etliche Länder auf 15 bis 20 Prozent anheben. Gegen Kanada verhängte er sogar Zölle in Höhe von 35 Prozent, nachdem Trump bereits Ende Juni die Handelsgespräche mit dem Nachbarland aufgekündigt hatte.

Der Dow Jones Industrial sank rund zwei Stunden vor dem Börsenschluss um 0,58 Prozent auf 44.391,45 Punkte und steuert auf einen Wochenverlust zu. Der S&P 500 gab am Freitag um 0,21 Prozent auf 6.267,29 Zähler nach. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,03 Prozent auf 22.822,52 Punkte. Auch diese beiden Indizes zeigten sich damit auf Wochensicht etwas schwächer, hatten allerdings - anders als der bekannteste Wall-Street-Index Dow - in den vergangenen Tagen Rekordhöhen erklommen.

Marktexperten hatten angesichts der jüngsten Zoll-Beschlüsse Trumps auf dem aktuell hohen Bewertungsniveau der Märkte Gewinnmitnahmen erwartet. Die neue Breitseite gegen US-Handelspartner habe wieder etwas mehr Angst ausgelöst, schrieb Rajeev De Mello, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter Gama Asset Management in Genf.

Zugleich richte sich der Blick bereits auf die in Kürze startende Berichtssaison, sagte ein weiterer Experte. Was die Unternehmen angehe, blieben die Anleger optimistisch und das halte sie bei der Stange. Des Zollthemas seien viele inzwischen müde angesichts der ständig neuen Ankündigungen.

Nachrichten zu wichtigen Einzelaktien gab es vor dem Wochenende kaum. Unter den "Magnificent 7" setzten Nvidia ihren Rekordlauf fort und kletterten bis knapp unter 168 US-Dollar. Der KI-Chipvorreiter hatte bereits am Mittwoch als weltweit erstes Unternehmen einen Börsenwert von 4 Billionen US-Dollar erreicht.

Zuletzt stiegen Nvidia noch um 1,3 Prozent und gaben damit ihren Platz als prozentual größter Tagesgewinner unter den sieben bedeutendsten Tech-Unternehmen der USA an Amazon ab. Die Aktie des US-Handelsgiganten gewann 1,5 Prozent und profitierte von einem Analystenkommentar. Brian Nowak von Morgan Stanley hob das Kursziel von 250 auf 300 US-Dollar an und traut der Aktie im Idealfall sogar einen Kurs von 350 Dollar zu. Er hält die Zollbelastungen für Amazon inzwischen für gut stemmbar, sieht Gründe für ein noch dynamischeres Cloud-Geschäft und bekräftigte das Papier als einen seiner "Top-Favoriten". Schlusslicht unter den "glorreichen Sieben" waren die Papiere von Meta mit minus 1,3 Prozent.

Levi Strauss sprangen um 11,7 Prozent auf den höchsten Stand seit etwas mehr als einem Jahr. Der Jeanshersteller hatte mit seinem Quartalsbericht die Erwartungen übertroffen und sein Jahresumsatzziel angehoben. Analysten von Bank of America (BofA) und Citigroup äußerten sich positiv und hoben ihre Kursziele an. Die BofA nannte das Umsatzwachstum der vergangenen zwei Quartale ermutigend und meint, dass der Ausblick auf die zweite Jahreshälfte nun zu konservativ sein könnte.

Im Lebensmittelbereich standen Übernahmen und Ausgliederungsspekulationen im Fokus. Dass der Lebensmittel-Großhändler US Foods Kreisen zufolge seinen Konkurrenten Performance Food schlucken will, sorgte für eine Fortsetzung des Rekordlaufs dieser Aktie. Sie legte zuletzt um 5,3 Prozent auf 95,23 Dollar zu. Die ebenfalls gut gelaufenen Titel von US Foods hatten zum Handelsauftakt ihr Rekordhoch vom Vortag übersprungen, stiegen zuletzt aber nur noch um 0,3 Prozent.

Für die Kraft-Heinz-Aktie ging es zuletzt um 1,8 Prozent nach oben. Das "Wall Street Journal" berichtete, dass der Lebensmittelkonzern erwägt, einen großen Teil seines Lebensmittelgeschäfts auszugliedern./ck/he

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