Aktien Wien Schluss

Erholung wieder verpufft 05.03.2026, 18:19 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
ATX 5.901,35 PKT -0,69 % Ariva Indikation

WIEN (dpa-AFX) - Ein Wiederanstieg der Ölpreise ist dem österreichischen Leitindex ATX am Donnerstag in die Quere gekommen. Zum Handelsende bewegten sich die Notierungen wieder in Richtung der Höchststände vom Wochenstart, wodurch ein zwischenzeitlicher Erholungsversuch an den europäischen Aktienmärkten abgewürgt wurde.

Der Wiener Leitindex ATX schloss 1,42 Prozent im Minus bei 5.437,32 Punkten. Damit gab er die Erholungsgewinne des Vortages praktisch vollständig wieder ab, blieb aber noch über dem Zwischentief vom Dienstag bei 5.334 Zählern. Im frühen Handel hatte sich das Börsenbarometer noch bis knapp über die 50-Tage-Durchschnittslinie bei 5.556 Punkten vorgearbeitet.

Eine Entspannung im Iran-Krieg ist weiterhin nicht in Sicht. Besonders besorgt zeigen sich die Rohstoffmärkte über die Lage an der Straße von Hormus, durch die ein großer Teil des globalen Ölhandels abgewickelt wird. Der Schiffsverkehr durch diese Wasserstraße ist nahezu zum Erliegen gekommen. Die steigenden Ölpreise verstärkten die Sorgen vor zunehmendem Inflationsdruck. Am Euro-Geldmarkt werden im weiteren Jahresverlauf auch Leitzinsanhebungen nicht ausgeschlossen.

Andritz nach Zahlen unter Druck

In Wien rasselten Aktien des ATX-Schwergewichts Andritz nach Zahlen um 5,5 Prozent auf den tiefsten Stand seit Jahresbeginn hinab. Die Ergebnisse des Anlagenbauers entsprachen weitgehend den vorläufigen Zahlen von Anfang Februar. Analysten verwiesen darauf, dass der Ausblick für 2027 optimistisch erscheine. Zudem wurde auf einen geringer als erwartet ausgefallenen operativen Cashflow verwiesen.

Analyst Daniel Lion von der Erste Group sieht für die Andritz-Titel momentan nur wenig Aufwärtspotenzial. Die Abschläge gegenüber den Branchenkollegen hätten sich deutlich verringert, angesichts der jüngsten Entwicklungen sei zudem mit Gewinnrevisionen zu rechnen.

Zumtobel und Addiko am Donnerstag ebenfalls im Fokus

Besser aufgenommen wurden die Ergebnisse von Zumtobel , die Aktien gewannen 0,7 Prozent. Der Vorarlberger Leuchtenhersteller verbuchte im dritten Quartal 2025/26 zwar erneut einen Umsatzrückgang. Erste-Analyst Michael Marschallinger sprach angesichts der verbesserten Margenentwicklung aber von einem gemischten Zahlenwerk.

Ebenfalls nach Zahlen fielen Addiko Bank um 0,8 Prozent. Der Nettogewinn des Geldhauses ging leicht zurück, zudem soll abermals keine Dividende ausgeschüttet werden. Die Notierung der Aktie wechselt ab April in das Segment Standard Market der Wiener Börse.

Analystenstimmen zu Verbund und Porr

Inzwischen hob die Deutsche Bank ihr Kursziel für die Verbund-Anteile leicht von 55 auf 56 Euro an, bestätigte aber ihre Verkaufsempfehlung. Die Anstiege der Energiepreise seit Wochenbeginn und kurzfristig verbesserte Aussichten für die Erzeugungsmengen dürften sich positiv auf den Gewinn auswirken, erwartet Analyst Olly Jeffery. Die Verbund-Anteilsscheine gewannen 0,3 Prozent auf 61,85 Euro.

Porr stiegen um 0,5 Prozent auf 39,00 Euro. Analyst Philipp Kaiser von Warburg Research bekräftigte nach Jahresergebnissen seine Kaufempfehlung. Die überraschend starke oeprative Marge (Ebit) im abgelaufenen Jahr bestätige die strategische Neuausrichtung des Unternehmens hin zu margenstarken Projekten und konsequenter Kostenkontrolle./spa/sto/APA/men

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer