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KORREKTUR zu OTS0122 vom 23.01.2026: US-Geldpolitik am... 23.01.2026, 14:59 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

APA ots news: KORREKTUR zu OTS0122 vom 23.01.2026: US-Geldpolitik am Wendepunkt: Neue Fed-Führung und der Euro-Wechselkurs

Neuer Blog-Beitrag der Oesterreichischen Nationalbank

Wien (APA-ots) - ---------------------------------------------------------------------

KORREKTUR-HINWEIS

Link auf den Blog-Beitrag der OeNB ergänzt

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Die baldige Nominierung eines neuen Vorsitzenden der

US-Notenbank

Federal Reserve (Fed) durch US-Präsident Donald Trump wirft Fragen

nach der Unabhängigkeit der Geldpolitik und deren Auswirkungen auf

den Euro auf. Ein Blog-Beitrag von Christian Alexander Belabed und

Paul Ramskogler aus der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB)

analysiert die potenziellen Konsequenzen einer politisch stärker

beeinflussten Fed-Politik.

Zwtl.: Politischer Druck auf die Fed wächst

Die Autoren verweisen auf historische Parallelen: Ähnlich wie

Richard Nixon in den 1970er Jahren versucht auch Trump, die

Geldpolitik zugunsten seiner wirtschaftspolitischen Ziele zu lenken.

Als mögliche Kandidaten für die Fed-Spitze werden Kevin Hassett und

Kevin Warsh genannt - beide gelten als Befürworter niedrigerer

Zinsen. "Unabhängig davon, wer den Vorsitz übernimmt, steigt aus

Sicht der Märkte die Wahrscheinlichkeit einer politisch stärker

beeinflussten US-Geldpolitik", heißt es im Blog-Beitrag.

Zwtl.: Folgen für den Euro-Wechselkurs

Eine lockere US-Geldpolitik könnte die Zinsdifferenz zwischen den

USA und dem Euroraum verringern und damit den Euro aufwerten lassen.

"Der Wechselkurs ist ein möglicher Frühindikator für Erwartungen an

die künftige Geldpolitik", so die Autoren. Marktanalysen zeigen

bereits eine nachhaltigere Stärkung des Euro, was auf eine

Neubewertung der US-Politik hindeutet.

Zwtl.: Risiken für die Exportwirtschaft

Ein stärkerer Euro könnte zwar die Inflation im Euroraum dämpfen,

gleichzeitig aber die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Exporte

belasten. Die Autoren warnen vor stärkeren Wechselkursschwankungen

und betonen: "Der Euro-Wechselkurs wird zunehmend zum Seismografen

für Vertrauen in die Geldpolitik dies- und jenseits des Atlantiks."

Zwtl.: Hintergrund

Die OeNB verweist auf die Bedeutung geldpolitischer

Unabhängigkeit, um langfristige Preisstabilität zu gewährleisten.

Politische Einflussnahme könne zwar kurzfristig Wachstum stützen,

führe aber mittel- bis langfristig zu negativen Auswirkungen auf die

Inflation und untergrabe die Glaubwürdigkeit der Notenbank - ein

Problem, das sich nur schwer wieder beheben lasse.

Der vollständige Blog-Beitrag ist auf der OeNB-Website

nachzulesen.

Rückfragehinweis:

Oesterreichische Nationalbank

Pressesprecherin

Mag.a Marlies Schroeder, MiM

Telefon: (+43-1) 404 20-6900

E-Mail: marlies.schroeder@oenb.at

Website: https://www.oenb.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/156/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0123 2026-01-23/14:53

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