Cleantech für LKW, Bergbau & Ölindustrie:
Steht hier der nächste Skalierungsschub bevor?
Anzeige

Autozulieferer ZF schreibt erneut rote Zahlen 31.07.2025, 11:54 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Continental 63,70 EUR +3,68 % Baader Bank

FRIEDRICHSHAFEN (dpa-AFX) - Der kriselnde Autozulieferer ZF Friedrichshafen hat im ersten Halbjahr erneut rote Zahlen geschrieben. Der Konzernverlust betrug 195 Millionen Euro, wie ZF-Finanzchef Michael Frick mitteilte. Da die Märkte sehr instabil seien, gehe er davon aus, dass man auch im Gesamtjahr einen Verlust realisieren werde. Wie hoch dieser ausfalle, sei unklar. Dann würde das Stiftungsunternehmen im zweiten Jahr in Folge ins Minus rutschen.

In den ersten sechs Monaten schlugen den Angaben nach unter anderem die Kosten für die Restrukturierung und die Zinszahlungen für die hohen Schulden des Konzerns zu Buche. Die Nettoverbindlichkeiten beliefen sich Ende Juni auf rund 10,5 Milliarden Euro. Frick sagte, es sei auch denkbar, dass in diesem Jahr die Verschuldung leicht ansteigen werde.

Das Stiftungsunternehmen teilte bereits am Morgen mit, dass das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern im ersten Halbjahr von 780 auf 874 Millionen Euro gestiegen ist. Der Umsatz sank um 10,3 Prozent auf 19,7 Milliarden Euro. Der Rückgang geht auf einen Einmaleffekt zurück. Damals war der Bereich Achsmontage, der inzwischen in das Gemeinschaftsunternehmen ZF Foxconn ausgegliedert wurde, noch Teil von ZF.

ZF-Chef: Restrukturierung lange nicht abgeschlossen

Bereits 2024 hatte ZF tiefrote Zahlen geschrieben. Der Verlust hatte knapp über eine Milliarde Euro betragen. Das Unternehmen vom Bodensee treibt aktuell mehrere Sparprogramme voran. Bis Ende 2028 will ZF bis zu 14.000 Stellen in Deutschland streichen - grob jeder vierte Arbeitsplatz im Land.

ZF-Vorstandschef Holger Klein machte den Beschäftigten keine Hoffnung auf ein schnelles Ende des Personalabbaus. Er kündigte eine Beschleunigung und Intensivierung des Restrukturierungsprogramms an. Weitere konkrete Pläne zur Streichung von Arbeitsplätzen nannte der Manager nicht.

Wie die Konkurrenten Bosch, Continental und Schaeffler belasten auch den zweitgrößten deutschen Zulieferer die ausbleibenden Aufträge der Hersteller und ein enormer Investitionsdruck. Der schleppende Hochlauf der E-Mobilität und die Unsicherheit durch die US-Zölle bedeuteten geringere Umsätze und steigende Kosten, sagte Klein./ols/DP/mis

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,53
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 1,02
Hebel: 7
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VH6956 VH696L. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer