Anzeige
++++++ NurExone Biologic! Massiver Turnaround – jetzt die Rallye?! ++++++
NEU!
PortfolioPlus - Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Awo

Umbau des Sozialstaats für Kampf gegen Armut nutzen 19.08.2026, 12:29 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Der geplante Umbau des Sozialstaats sollte nach einem Vorschlag der Arbeiterwohlfahrt (Awo) darauf abzielen, mehr Menschen in Arbeit zu bringen und so die Armut zu bekämpfen. Der Wohlfahrtsverband meldete sich in Berlin mit einem eigenen Vorschlag zur Bündelung von Sozialleistungen zu Wort, der allerdings Mehrkosten von rund 5,4 Milliarden Euro zur Folge hätte.

Die Bundesregierung hatte eine Kommission zur Reform des Sozialstaats eingesetzt, die im Januar ein Konzept vorgelegt hatte. Kern ist die Zusammenlegung von steuerfinanzierten Sozialleistungen wie Grundsicherung, Wohngeld und Kinderzuschlag. Das soll das System vereinfachen und die Zahl der Behörden reduzieren.

Die Awo unterstützt mit ihrem eigenen Vorschlag eine Bündelung der Leistungen. Entscheidender Unterschied: "Die Einkommensanrechnung wird entgegen den Empfehlungen der Kommission für niemanden systematisch verschlechtert", erklärte der Sozialverband. Ein "Erwerbsbooster" und ein Freibetrag für Alleinerziehende sollen Anreiz bieten, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen.

Mehrkosten von rund 5,4 Milliarden Euro erwartet

Damit würde die "Armutsgefährdungsquote" um 0,9 Prozent sinken, heißt es im Konzept. Die untersten Einkommensgruppen könnten im Schnitt etwa 515 Euro mehr im Jahr zur Verfügung haben. Und 322.000 Personen könnten ihre Arbeitslosigkeit überwinden, heißt es.

Die Awo hat ihr Konzept vom Münchner ifo Institut durchrechnen lassen. Studienleiter Maximilian Blömer sagte, weil mehr Menschen in Arbeit kämen, sänken die Kosten der Reform. Er sprach von einem Plus an Arbeitsstunden im Umfang von 188.000 Vollzeitäquivalenten. Am Ende blieben dennoch die Mehrkosten von 5,4 Milliarden Euro.

Als Gegenfinanzierung schlägt die Awo vor, die Besserstellung für wohlhabendere Familien über Steuerfreibeträge gegenüber dem Kindergeld abzubauen. Das brächte mehr als drei Milliarden Euro, sagte Awo-Vertreter Lukas Hochscheidt.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer