Anzeige
+++Kupfer auf Rekordhoch: Bohrkern unterm Mikroskop – bei dieser Kupfer-Aktie könnte jetzt das Labor den wichtigen Unterschied machen+++
PortfolioPlus
Portfolio-Tracker – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige

Bauernverband befürchtet teils totalen Ernteausfall 14.08.2026, 06:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Der Deutsche Bauernverband rechnet aufgrund der anhaltenden Trockenheit in diesem Jahr mit erheblichen Ernteeinbußen bis hin zum Totalausfall. "Wir gehen von einer unterdurchschnittlichen Ernte bei Getreide, hier insbesondere beim Weizen, und bei Raps aus", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

"Für die Herbstkulturen zeichnet sich in der Tendenz ab, dass wir auch hier mit erheblichen Ertragseinbußen rechnen müssen", sagte Rukwied. Das gelte für Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben, aber auch für Körnermais und Sojabohnen. "In südlichen Teilen Deutschlands könnte das bis zum totalen Ertragsausfall gehen", sagte der Verbandspräsident.

Etwas besser ist es demnach in nördlichen Regionen, wo es immer wieder etwas geregnet hat. Dort sähen die Bestände noch akzeptabel aus, sagte Rukwied. In der Tendenz werde es aber auch da unterdurchschnittliche Ernten geben. Und nicht nur das: "Was insgesamt und vor allem in Süddeutschland gerade ein Problem wird, ist, dass kein Futter mehr nachwächst."

Futterbestände brechen vor allem im Süden ein

Die anhaltende Hitze und Trockenheit lassen in mehreren Bundesländern - vor allem im Süden - die Futterbestände einbrechen und zwingen vereinzelt Landwirte, Tiere früher als geplant schlachten zu lassen.

Die Belastungen seien immens, sagte Rukwied. "Ich kenne Kollegen, die ihre Pflanzenschutz- und Düngemittelrechnungen nicht mehr bezahlen können und zur Bank gehen müssen." Die Nachfrage nach Liquiditäts- und Überbrückungsdarlehen sei hoch: "Die ökonomische Situation der Landwirtschaft ist brutal angespannt - auf der einen Seite hohe Kosten bei Betriebsmitteln und auf der anderen Seite niedrige Preise für landwirtschaftliche Produkte."

Bauernpräsident stellt Forderungen an die Politik

Es brauche jetzt die Unterstützung der Politik, etwa eine Erhöhung der EU-Düngemittelbeihilfe von 60 auf 180 Millionen Euro sowie das Vorziehen der Auszahlung von 80 Prozent der EU-Direkthilfen an die Bauern auf Oktober, sagte Rukwied im Fernsehsender Phoenix. "Dritte Sofortmaßnahme wäre, die Steuern auf Diesel deutlich zu senken bis mindestens Ende November. Das würde den Bauern kurzfristig helfen und Entlastung bringen."

Zusätzlich pochte der Bauernpräsident auf die Umsetzung des Koalitionsvertrags der Bundesregierung im Agrarbereich: "Was politisch wichtig ist, ist, dass man eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage einführt." So könne für schwierige Jahre ein finanzielles Polster geschaffen werden. Die Landwirtschaft stelle sich bereits seit vielen Jahren auf die Klimaveränderungen ein. Jetzt benötige man rasch hitzetolerantere und widerstandsfähigere Sorten beim Anbau, so Rukwied.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

Gestern 23:20 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:40 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:46 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:44 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:41 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer