Bericht

2,5 Millionen Tonnen CO2 durch D-Ticket eingespart 14.04.2026, 16:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Das Deutschlandticket hat im Jahr 2024 Berechnungen zufolge zu CO2-Einsparungen von rund 2,5 Millionen Tonnen im Verkehrssektor geführt. Das geht aus einem Zwischenbericht zur "Evaluation Deutschlandticket" hervor, den mehrere Forschungsinstitute im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erstellt haben. Ausgewertet wurde dabei unter anderem auf Basis von Umfragen, wie viel Autokilometer seit Einführung des Tickets durch Bus und Bahn ersetzt wurden.

Etwa 12 bis 20 Prozent der mit dem Deutschland-Abo gemachten Fahrten wären demnach ohne das Ticket mit dem Auto zurückgelegt worden, haben die Institute ermittelt. Das entspricht etwa 2,5 Millionen Tonnen CO2 beziehungsweise drei Prozent der durch den privaten Pkw-Verkehr entstandenen Gesamtemissionen in jenem Jahr, die auf diese Weise eingespart worden seien.

"Die sich in den laufenden Erhebungen abzeichnenden Werte für das gesamte Jahr 2025 liegen sehr nahe an den bisherigen Ergebnissen", heißt es in dem Bericht mit Blick auf das vergangene Jahr. "Diese werden im nächsten Zwischenbericht dargestellt."

Rund 14,6 Millionen Nutzerinnen und Nutzer

Das Deutschlandticket wurde im Mai 2024 eingeführt und ermöglicht bundesweit Fahrten in Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs. Nach mehreren Preiserhöhungen kostet das Abo inzwischen 63 Euro pro Monat. Es kann jeweils zum Monatsende gekündigt werden.

Dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen zufolge gab es Anfang dieses Jahres rund 14,6 Millionen Abo-Inhaber. Dem Zwischenbericht zufolge nutzt rund jeder fünfte Einwohner in Deutschland das Deutschlandticket. Das waren demnach knapp eine Million Abonnentinnen und Abonnenten mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Um spürbarer zur Verkehrsverlagerung beizutragen, sind aus Sicht des Verbands aber rund 20 Millionen Nutzerinnen und Nutzer nötig.

"Das Deutschlandticket verbessert die Mobilität verschiedener Nutzergruppen, vor allem für Menschen mit geringerem Einkommen", heißt es in dem Zwischenbericht. "Durch die einfache und trotz erfolgter Preiserhöhungen noch immer relativ kostengünstige Nutzung des ÖPNV wird eine etwas verbesserte gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht."

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