Bilger fordert Einsparungen für Steuerentlastung 12.05.2026, 07:58 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die Union ist bei der angestrebten Steuerreform nach den Worten des ersten parlamentarischen Geschäftsführers der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Steffen Bilger, kompromissbereit. "Ich glaube - das haben viele Unionspolitiker in den letzten Wochen auch deutlich gemacht -, dass wir durchaus offen sind für die Vorschläge der SPD, wie man diese Steuerreform gegenfinanzieren kann", sagte der CDU-Politiker im ZDF-"Morgenmagazin".

"Aber eine Entlastung von fast allen nur über eine Belastung von ganz wenigen zu finanzieren, obwohl wir schon Hochsteuerland sind, obwohl wir Fachkräfte anwerben wollen für Deutschland, auch hochqualifizierte Fachkräfte, das kann aus unserer Sicht nicht funktionieren." Es müsse auch die Ausgabenseite angeschaut werden und dort maßgebliche Einsparungen geben, um die Steuerreform gegenfinanzieren zu können. "Es gibt noch viel Einsparpotenzial im Bundeshaushalt, also auch da müssen wir darüber sprechen, wenn es um die Frage der Gegenfinanzierung einer Steuerreform geht", sagte Bilger.

SPD und Union hätten im Koalitionsvertrag vereinbart, kleine und mittlere Einkommen zu entlasten, betonte Bilger. "Und das kann dann, glaube ich, auch eine gute Reaktion darauf sein, dass jetzt diese 1.000-Euro-Entlastungsprämie im Bundesrat gescheitert ist." Es habe offensichtlich viele gegeben, die diese Idee nicht gut gefunden hätten: "Daraus sollten wir lernen und umso mehr uns darum kümmern, dass wir mit der steuerlichen Entlastung vorankommen."

Die Spitzen von Union und SPD kommen am Abend im Koalitionsausschuss zusammen, um über Entlastungen angesichts der hohen Energiepreise, über den Haushalt und den weiteren Reform-Fahrplan zu beraten. Es ist die erste Sitzung des zentralen Steuerungsgremiums der Koalition seit dem berüchtigten Treffen vor einem Monat in der Villa Borsig, das als Kristallisationspunkt der aktuellen Krise des Regierungsbündnisses gilt. Bundesfinanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil pocht bei der geplanten Einkommensteuerreform darauf, dass Spitzenverdiener mehr bezahlen sollen, um Entlastungen für Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen zu finanzieren.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer