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CDU-Kandidat

Clans sollen 'Spaß an Berlin verlieren' 18.09.2026, 12:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Der CDU-Spitzenkandidat für die Berlin-Wahl, Stefan Evers, will die organisierte Kriminalität in der Hauptstadt auch finanziell austrocknen. Die Täter hinter Gitter zu sperren sei wichtig, aber das beeindrucke "die Clanbosse" überhaupt nicht, sagte der Finanzsenator bei Welt TV. "Worum es eigentlich geht, ist, dass wir ihnen das Spielzeug wegnehmen, dass wir an das Vermögen herankommen, an ihre Villen, an ihre Luxusautos, an ihre Konten."

Und da sei die Berliner Polizei extrem erfolgreich, bilanzierte Evers. "Wir haben das massiv gesteigert in den letzten Jahren, haben die Staatsanwaltschaft auch entsprechend gestärkt. Wir ziehen das Geld, wir ziehen das Vermögen ein, damit die Clans ihren Spaß an Berlin verlieren."

Im Zusammenhang mit der Organisierten Kriminalität (OK) kommt es in der Hauptstadt seit Monaten immer wieder zu Schüssen und gezielten Angriffen auf Geschäfte. Auch Handgranaten oder andere Sprengsätze wurden des Öfteren genutzt. Erst Ende August hatte die Polizei wegen Erpressungen türkischer Ladeninhaber bei einer mutmaßlichen Bande Vermögen von einer halben Million Euro beschlagnahmt. Sichergestellt wurden Autos, Bargeld und auch Gold.

Evers nennt Linke "durch und durch radikal"

Evers sagt dazu, es brauche mehr Polizei auf der Straße. In diesem Zusammenhang warnte er vor einer möglichen Übernahme der Regierung durch die Linkspartei, die "durch und durch radikal" sei. So wolle die Linke die Polizei deutlich schwächen und den Verfassungsschutz in seiner bisherigen Form abschaffen.

Laut den Umfragen zur Abgeordnetenhauswahl am Sonntag dürfte keine Zweier-Koalition auf eine Mehrheit kommen, auch nicht das regierende Bündnis aus CDU und SPD. Als wahrscheinliche Optionen gelten Dreier-Koalitionen - also entweder gehen CDU, Grüne und SPD zusammen oder aber Linke, Grüne und SPD.

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