China will sich gegen US-Importsperre wehren 01.08.2026, 11:21 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

China hat die USA wegen neuer Importbeschränkungen gegen 43 chinesische Unternehmen scharf kritisiert. Die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage, erklärte das Handelsministerium in Peking. Das Vorgehen sei ein "typischer Fall wirtschaftlicher Nötigung". China werde notwendige Maßnahmen ergreifen, um seine Unternehmen zu schützen.

Das US-Heimatschutzministerium hatte die Firmen am Freitag auf eine Sperrliste gesetzt. Ihre Waren gelten von Montag an grundsätzlich als mit Zwangsarbeit hergestellt und dürfen nicht in die USA eingeführt werden. Importeure können allerdings versuchen, das Gegenteil zu beweisen.

Die Liste wurde im Juni 2022 auf Grundlage eines Ende 2021 verabschiedeten Gesetzes eingeführt. Sie wächst nun von 144 auf 187 Unternehmen. Es ist die bislang größte Erweiterung. Betroffen sind unter anderem Firmen aus der Elektronik-, Pharma- und Baumwollbranche.

Streit um Xinjiang

Nach Darstellung der USA beziehen die Firmen Material aus Xinjiang oder beteiligen sich dort an staatlichen Arbeitsprogrammen. Xinjiang ist eine autonome Region im Nordwesten Chinas. Dort leben viele Uiguren, eine überwiegend muslimische Minderheit.

Menschenrechtler und UN-Experten werfen den chinesischen Behörden vor, Uiguren in Xinjiang systematisch zu unterdrücken und teilweise zur Arbeit zu zwingen. Peking weist die Vorwürfe zurück und gibt an, in der Region gebe es keine Zwangsarbeit.

Das chinesische Handelsministerium kritisierte auch den Zeitpunkt der US-Maßnahme. Erst einen Tag zuvor hatte Chinas Vize-Ministerpräsident He Lifeng in einem Videotelefonat mit US-Finanzminister Scott Bessent und dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer gesprochen. Derzeit wird ein zweites Treffen der Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping in diesem Jahr vorbereitet. Nach Angaben Trumps soll Xi am 24. September ins Weiße Haus kommen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer