Anzeige
+++>>> Analysten-Kursziel über dem Dreifachen: Knackt die Aktie jetzt den Trend? <<<+++
PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige

CO2 in der Atmosphäre steigt 2025 auf Rekordwert 27.10.2026, 10:15 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erreicht. Wie die Weltwetterorganisation (WMO) in ihrem jährlichen Treibhausgas-Bulletin mitteilte, stieg der Wert für CO2 im Jahr 2025 auf 426,8 ppm (parts per million - Teilchen pro Million Teilchen).

Demnach nahm die CO2-Konzentration von 2024 auf 2025 um 2,8 ppm zu. Der Gesamtwert entspricht den Angaben zufolge 153 Prozent des CO2-Werts vor Beginn des Industriezeitalters im Jahr 1750.

"Ein neues Jahr, ein neuer Rekord", sagte WMO-Vizechefin Ko Barrett. Treibhausgase würden eine noch nie dagewesene Menge an Wärme in der Atmosphäre speichern und damit Energie für Extremwetter und andere Risikofaktoren liefern, so die Expertin.

Starker Anstieg durch das Klimaphänomen El Niño

Der Anstieg sei zwar beträchtlich, aber etwas langsamer als der von 2023 auf 2024, heißt in dem Bericht, der kurz vor der nächsten Weltklimakonferenz in Antalya im November veröffentlicht wurde. Die Periode 2023/24 war von einem starken El Niño geprägt gewesen. Das Klimaphänomen hatte damals unter anderem für eine größere Anzahl an Vegetationsbränden mit mehr CO2-Ausstoß gesorgt.

El Niño tritt alle paar Jahre auf - und hat auch dieses Jahr hat das Klimaphänomen wieder begonnen. Nicht nur deshalb rechnet die Weltwetterorganisation für 2026 mit einem weiteren CO2-Anstieg. Auch die Verbrennung fossiler Energieträger trage dazu bei, sagte WMO-Wissenschaftlerin Oksana Tarasova. Gleichzeitig steige das Risiko, dass die Ozeane immer weniger CO2 speichern könnten.

Treibhausgase tragen zu Extremwetter bei

Kohlendioxid ist dem Bericht zufolge für 66 Prozent des Treibhaus-Effekts durch Gase verantwortlich. Weitere 16 Prozent sind auf Methan (CH4) zurückzuführen, das unter anderem in der Landwirtschaft, beim Abbau fossiler Energieträger und auf Mülldeponien anfällt. Die Methan-Konzentration erreichte voriges Jahr ebenfalls einen Rekordwert, ebenso wie etwa die Konzentration von Lachgas (Distickstoffoxid, N2O).

Die Erde steuert den Vereinten Nationen zufolge mit der aktuellen globalen Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden, wollte die Weltgemeinschaft den Anstieg eigentlich auf 1,5 Grad begrenzen - etwa durch den Ausstieg aus Erdöl, Kohle und Gas.

Auch beim CO2-Ausstieg können Gase anfallen

Doch auch dieser Umstieg auf nicht fossile Energieträger birgt aus Sicht der WMO Klima-Tücken. Mit der globalen Elektrifizierung sei etwa die Konzentration von Schwefelhexafluorid (SF6) in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen, heißt es in dem Bericht. SF6 wird unter anderem zur Funkenlöschung in der Stromverteilung verwendet.

Dieses extrem starke Treibhausgas kommt demnach zwar in der Atmosphäre weniger reichlich vor als andere chemische Verbindungen, doch ein Kilogramm SF6 trägt dem Bericht zufolge rund 24.300 Mal so viel zum Treibhauseffekt bei wie ein Kilogramm CO2.

Die WMO forderte nicht nur einen verstärkten Fokus auf SF6, sondern auch auf molekularen Wasserstoff (H2), der etwa im Transportsektor und in der Stahlindustrie als Energieträger eingesetzt wird. H2 sei zwar kein Treibhausgas, doch der Austritt von Wasserstoff aus Pipelines oder Brennstoffzellen gebe "zunehmend Anlass zur Sorge", warnte die WMO. Denn H2 beeinflusse die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre und habe dadurch einen starken indirekten Effekt auf die Erderwärmung.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer