Anzeige
+++>>> US-Bann naht: Pentagon sperrt China-Metalle – dieser Nickel-Explorer reagiert <<<+++
PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Deutsche Anleihen

Kursgewinne nach EZB-Entscheidung 29.10.2026, 17:36 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
BUND Future 122,08 EUR -0,01 % Ariva Indikation
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Donnerstag nach der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) zugelegt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future DE0009652644 stieg am Nachmittag um 0,25 Prozent auf 122,11 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 3,35 Prozent.

Die EZB verzichtet trotz stark gestiegener Inflation vorerst auf eine weitere Zinserhöhung. Der entscheidende Einlagenzins bleibt wie von Volkswirten erwartet bei 2,5 Prozent. Kurz vor Verkündung der Zinsentscheidung hatte die EZB bekanntgegeben, dass EZB-Präsidentin Christine Lagarde zum 7. Februar 2027 vorzeitig zurücktreten wird.

Eine Leitzinserhöhung wird jetzt im Dezember erwartet. "Die EZB kann sich die Zeit nehmen, um die Inflationsentwicklung bis zur kommenden Sitzung abzuwarten und zu bewerten", kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust. "Die bisherigen Zinserhöhungen und der kräftige Anstieg der Renditen an den Anleihemärkten bremsen den Preisdruck im Euroraum bereits." Eine Entwarnung gebe es aber nicht, da eine Entspannung weder an den Energiemärkten noch in der Nahostkrise kurzfristig in Sicht sei.

Im Blick der Pressekonferenz stand auch die Lage am französischen Anleihemarkt. "Lagardes indirekte Botschaft war, wegen Frankreich nicht zu viele Zinserhöhungen einzupreisen", kommentierte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. "Sie dürfte wissen, dass die Anleihen des hoch verschuldeten Frankreichs doppelt so stark wie Bundesanleihen von sinkenden Leitzinserwartungen profitieren."

Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten bewegten den deutschen Anleihemarkt kaum. Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal etwas stärker gewachsen als erwartet. Die annualisierte Wachstumsrate von 3,4 Prozent ist die höchste seit einem Jahr. "Ein Ende des starken US-Wachstums zeichnet sich vorerst nicht ab", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Hierfür sind die Investitionen in die Künstliche Intelligenz schlicht zu hoch." Allerdings könnte für die US-Privathaushalte die relativ hohe Inflationsrate im kommenden Jahr noch zu einer schweren Bürde werden.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 6,17
Hebel: 19,89
mit starkem Hebel
Ask: 19,40
Hebel: 6,31
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MJ168F MN297T. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer