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Euro baut Vortagsgewinne etwas aus 03.07.2026, 17:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Euro EU0009652759 hat am Freitag seine Vortagsgewinne etwas ausgebaut. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1448 US-Dollar. Das war etwas mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1448 (Donnerstag: 1,1399) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8735 (0,8772) Euro.

Die Stimmung der Dienstleister in der Eurozone hat sich im Juni stärker als erwartet verbessert. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex stieg laut einer 2. Schätzung um 1,7 Punkte auf 49,4 Punkte. In einer ersten Schätzung war nur ein Anstieg auf 48,9 Punkte ermittelt worden.

"Ein wesentlicher Hemmfaktor für das Wirtschaftswachstum seit Ausbruch des Krieges im Nahen Osten war der Rückgang der Nachfrage seitens der Verbraucher aufgrund des Energiepreisanstiegs, doch dieser Inflationsdruck hat im Juni Anzeichen einer deutlichen Abkühlung gezeigt", sagte Chris Williamson, Chefvolkswirt bei S&P Global Markets. "Die Inflation bei den Inputkosten im Dienstleistungssektor ging im Juni so stark zurück wie noch nie seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1998 - abgesehen von dem Rückgang während des Corona-Lockdowns Anfang 2020."

US-Arbeitsmarktdaten hatten den Dollar am Vortag deutlich belastet. Denn die US-Wirtschaft schuf im Juni nur halb so viele neue Stellen wie prognostiziert. Dadurch hätten sich die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den Vereinigten Staaten etwas nach hinten verschoben, sagte ein Marktbeobachter. Laut Analyst Tobias Basse von der NordLB dämpften die Daten "eindeutig" den Handlungsdruck des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh. "Er kann damit einfacher auf Zeit spielen." Aus den Vereinigten Staaten kamen wegen des Unabhängigkeitstages kaum Impulse.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85720 (0,85665) britische Pfund, 184,48 (184,19) japanische Yen und 0,9190 (0,9200) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.166 Dollar. Das waren rund 44 Dollar mehr als am Vortag.

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