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Euro bewegt sich kaum - Japanischer Yen unter Druck 19.12.2025, 17:09 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Freitag keine klare Richtung gefunden. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1728 US-Dollar. Damit lag sie auf dem Niveau vom Morgen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1712 (Donnerstag: 1,1719) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8538 (0,8533) Euro.

Konjunkturdaten aus Deutschland am Morgen haben den Euro kaum bewegt. So ist die Stimmung der Verbraucher in Deutschland zum Jahresende so schlecht wie seit Monaten nicht mehr. Das Konsumklima der Nürnberger Forschungsinstitute GfK und NIM prognostiziert für Januar im Vergleich zum Vormonat einen deutlichen Rückgang von 3,5 Zählern auf minus 26,9 Punkte. Unterdessen sinken die Erzeugerpreise etwas stärker als erwartet weiter.

Die Entscheidung der EZB vom Donnerstag, die Leitzinsen nicht anzutasten, sorgte nicht für nachhaltige Kursbewegungen, da sie erwartet worden war. Auf absehbare Zeit wird an den Finanzmärkten keine Änderung der Leitzinsen erwartet.

Die EU-Staaten hatten sich in der Nacht nicht auf eine direkte Nutzung von in der EU eingefrorenem russischen Staatsvermögen für die Ukraine einigen können. Stattdessen bekommt Kiew einen EU-finanzierten zinslosen Kredit über 90 Milliarden Euro, um eine Staatsinsolvenz abzuwenden. Dies bedeutet zunächst eine höhere Schuldenaufnahme der betroffenen EU-Staaten. Auf den Devisenmarkt wirkte es sich kaum aus.

Der japanische Yen hat hingegen zu allen wichtigen Währungen nachgegeben. Die japanische Notenbank hat den Leitzins wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte auf 0,75 Prozent angehoben. Dies ist der höchste Zins seit drei Jahrzehnten. Die Notenbank stellte weitere Zinserhöhungen in Aussicht, sofern sich die Wirtschaft wie erwartet entwickelt.

"Die Ankündigung, man wolle den Zins weiter anheben, steht schon sehr lange in der Pressemitteilung drin, und für 2025 bedeutete dies zwei Zinsanhebungen, die allerdings zeitlich 11 Monate auseinanderlagen", erklärten die Devisenexperten der Commerzbank die Kursverluste des Yen. "Von daher wird es mehr brauchen für den Yen, um wieder gegen den US-Dollar ein wenig an Land zu gewinnen."

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87600 (0,87460) britische Pfund, 184,15 (182,55) japanische Yen und 0,9318 (0,9316) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.340 Dollar. Das waren 8 Dollar mehr als am Vortag./jsl/men

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