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Euro erholt sich etwas und steigt über 1,15 US-Dollar 06.11.2025, 16:53 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt und ist über 1,15 US-Dollar gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1534 Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1533 (Mittwoch: 1,1492) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8701) Euro.

Gründe für eine Erholung des Euro gibt es kaum. So fielen deutsche Industriedaten enttäuschend aus. Die Gesamtproduktion ist im September zwar gestiegen. Der Anstieg blieb jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das deutliche Minus vom Vormonat konnte so bei weitem nicht ausgeglichen werden.

"Zudem geht das Plus alleine auf den Autosektor zurück, dessen Produktion im Vormonat durch die relativ späte Lage der Werksferien gedrückt worden war", kommentierte Ralph Solveen, Volkswirt bei der Commerzbank. "Angesichts der bis zuletzt stagnierenden Auftragseingänge ist wohl erst für das kommende Jahr mit einer wieder höheren Produktion zu rechnen, wenn das schuldenfinanzierte Fiskalpolitik der Regierung seine Wirkung entfalten wird."

Am Mittwoch hatten robuste Konjunkturdaten aus den USA auf dem Euro gelastet. Erwartungen bezüglich weiterer Zinssenkungen der US-Notenbank Fed wurden dadurch gedämpft, was den Dollar stützte. Am Donnerstag wurden angesichts der teilweisen Schließung der Bundesbehörden (Shutdown) keine Konjunkturdaten erwartet. Der Shutdown dauert seit 1. Oktober an - so lange wie noch nie in der US-Geschichte. Republikaner und Demokraten können sich nicht auf einen Haushalt einigen.

Mit seiner leichten Kurserholung am Donnerstag durchbrach der Euro zwar die Oberseite des aktuellen Abwärtstrendkanals. Insgesamt aber bleibe das übergeordnete Bild aus markttechnischer Sicht von Risiken geprägt, schrieben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). So sei mit dem jüngsten Rutsch unter die Marke von 1,1542 Dollar der Raum bis unter 1,14 Dollar eröffnet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88070 (0,88100) britische Pfund, 177,15 (176,67) japanische Yen und 0,9316 (0,9307) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 3.988 Dollar. Das waren etwa 8 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he

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