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Euro gibt Aufschläge wieder ab - Trump verschiebt Frist für Zölle 08.07.2025, 16:47 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Dienstag im Tagesverlauf anfängliche Kursaufschläge abgegeben und ist unter 1,17 US-Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte am Nachmittag bei 1,1691 Dollar. Am Morgen war der Euro noch bis 1,1765 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1718 (Montag: 1,1728) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8533 (0,8526) Euro. Die Euro zeigt sich so seit Monatsbeginn weiterhin recht stabil.

Das Thema Zölle sorgt aber weiter für Verunsicherung. Die neuen handelspolitischen Entscheidungen der US-Regierung wurden am Devisenmarkt nur vorübergehend mit Erleichterung aufgenommen. Präsident Donald Trump verschob die Frist der bislang für diesen Mittwoch (9. Juli) angepeilten Zölle auf den 1. August. Nach dem Aufschub will sich dieser nicht gänzlich auf die Verbindlichkeit dieses Termins festlegen. Er zeigte sich offen, sollten die Handelspartner ihm einen Vorschlag unterbreiten.

Importaufschläge für viele Länder sind damit bis August zunächst vom Tisch - allerdings sind auch noch viele Details offen, unter anderem, wie die Europäische Union (EU) und die USA künftig Handel miteinander betreiben wollen. Für den US-Präsidenten stehen zunächst vor allem asiatische Länder im Fokus. So sollen für alle Waren aus Japan Zölle in Höhe von 25 Prozent erhoben werden. Derweil will sich Trump auch nicht gänzlich auf die Verbindlichkeit dieses Ultimatums festlegen.

"Die Trump-Administration scheint an einer weiteren Eskalation der Handelsstreitigkeiten kein Interesse zu haben", schrieb Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Vielmehr möchte das Weiße Haus mit den jeweiligen Handelspartnern Zollvereinbarungen treffen. Dafür brauche es schlicht mehr Zeit. Die neue Frist habe dabei den Zweck, den Druck auf die Handelspartner zu erhöhen. Es ist Gitzel zufolge auch davon auszugehen, dass es mit der Europäischen Union zu einer Lösung kommt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86320 (0,86110) britische Pfund, 171,70 (170,71) japanische Yen und 0,9351 (0,9354) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 3.302 Dollar. Das waren etwa 33 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he

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