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Euro legt zum US-Dollar etwas zu 02.06.2026, 16:59 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Euro EU0009652759 hat am Dienstag ein wenig zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1646 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch ein wenig niedriger notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1649 (Montag: 1,1646) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8584 (0,8586) Euro.

Der Devisenmarkt wird weiterhin durch die Ölpreisentwicklung und die Lage im Nahen Osten dominiert. Die Ölpreise bewegten sich kaum. Die Unsicherheit bleibt jedoch hoch. Nach Wochen stagnierender Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA berichten iranische Medien von einem Ende der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien. Seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington statt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. US-Präsident Donald Trump hatte hingegen zuletzt behauptet, dass die Gespräche mit "schnellem Tempo" fortgeführt würden.

Der Dollar profitiert tendenziell von der unsicheren Lage. So wird er als Weltreservewährung gesucht. Zudem verfügen die USA im Gegensatz zu Europa über große Rohölvorkommen. Rohöl wird in Dollar gehandelt, was bei steigenden Preisen zu einer höheren Dollar-Nachfrage führt.

Allerdings hielten sich die Kursverluste beim Euro zuletzt in Grenzen. Schließlich wird erwartet, dass die EZB in der kommenden Woche die Leitzinsen anheben wird. So ist die Inflationsrate in der Euro im Mai auf 3,2 Prozent gestiegen. "Ohne eine schnelle und deutliche Änderung der Lage im Persischen Golf dürfte sich die Inflation nun bei gut 3 Prozent festsetzen", kommentierte Commerzbank-Experte Vincent Stamer. In der kommenden Woche werde die EZB daher mit "hoher Wahrscheinlichkeit" die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte erhöhen, schreibt Stamer. "Auch ein weiterer Zinsschritt im dritten Quartal dürfte dann folgen." Verschiedene EZB-Vertreter hatten zuletzt eine Leitzinserhöhung signalisiert.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86465 (0,86493) britische Pfund, 186,09 (185,74) japanische Yen und 0,9149 (0,9128) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.503 Dollar. Das waren 19 Dollar weniger als am Vortag.

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