Anzeige
+++Top-Aktie im Fokus Silber bei 90. Gold bei 4.600. Kupfer bei 6.+++
Devisen

Euro steigt über 1,16 US-Dollar 16.06.2025, 16:34 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
EUR/USD 1,159 USD -0,05 % Forex berechnet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Trotz des sich verschärfenden Kriegs zwischen dem Iran und Israel ist der Euro am Montag wieder über 1,16 US-Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1609 Dollar. Im frühen Handel hatte sie zeitweise nur 1,1526 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1574 (Freitag: 1,1512) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8640 (0,7545) Euro.

Nach massiven Luftangriffen der israelischen Streitkräfte auf Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen im Iran hatte die Führung in Teheran mit Raketenbeschuss auf Israel reagiert. Verteidigungsminister Israel Katz Teheran hat unterdessen mit Vergeltung gedroht. Die Verunsicherung an den Märkten hielt sich jedoch in Grenzen. "Der militärische Konflikt zwischen Israel und dem Iran hat wenig Potenzial, sich regional auszuweiten, solange es nicht zu einer Sperrung der Straße von Hormuz kommt", kommentierten Experten der Dekabank. "Ohne eine solche Eskalation sollte angesichts ausreichend freier Produktionskapazitäten anderer OPEC-Staaten der Spielraum für weitere Ölpreisanstiege begrenzt sein, was wiederum das Potenzial für negative Konjunktureffekte auf die Weltwirtschaft einschränkt."

Der Eurokurs profitiert nach Einschätzung von Commerzbank-Ökonomin, Thu Lan Nguyen, auch von der jüngsten Entwicklung des Ölpreises. Am Freitag hatte der Dollar noch zugelegt, als dieser gestiegen war. Die Verluste machte der Euro zuletzt größtenteils wieder wett "Die Reaktion des Dollars dürfte also zum Großteil auf den starken Anstieg des Ölpreises, der am Freitag in der Spitze um rund 13 Prozent zulegen konnte, zu erklären sein", so die Commerzbank-Expertin. Gegenüber Währungen von anderen Ölförderländern wie Kanada und Norwegen habe der Dollar nicht zulegt. "Insofern waren die Bewegungen am Devisenmarkt am Freitag meiner Ansicht nach keine klassische Flucht in sichere Häfen, sondern in erster Linie eine Reaktion auf den Ölpreisanstieg."

Im weiteren Wochenverlauf dürften die Anleger vor allem auf die US-Notenbank schauen. Sie wird am Mittwoch ihre Zinsentscheidung veröffentlichen. Es wird erneut eine Bestätigung des Leitzinses erwartet. Spannend wird sein, ob Notenbankchef Jerome Powell für den weiteren Jahresverlauf Zinssenkungen signalisiert. US-Präsident Donald Trump hatte diesen immer wieder aufgefordert, die Zinsen zu senken.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8523 (0,8505) britische Pfund, 166,89 (165,94) japanische Yen und 0,9393 (0,9359) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 3.396 Dollar. Das waren etwa 37 Dollar weniger als am Freitag./jsl/he

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer