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Euro verliert zum Dollar - Iran-Verhandlungen gescheitert 13.04.2026, 07:51 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Euro EU0009652759 hat am Montag im frühen Handel gegenüber dem Dollar nachgegeben. So wurden für einen Euro zuletzt 1,1687 Dollar gezahlt und damit rund ein halber US-Cent weniger als vor dem Wochenende. Auch gegenüber anderen wichtigen Währungen legte der Dollar zu, Experten sprachen von einem Rückzug von Anlegern in sichere Häfen. Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran waren in Pakistan am Wochenende vorläufig gescheitert.

Der Eurokurs befinde sich aktuell noch ein gutes Stück weg von den Extremniveaus dieses Konflikts, schrieb Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Das deute darauf hin, dass eine Mehrheit der Marktteilnehmer darauf hoffe, dass die aktuelle Eskalation letztlich zu einer Deeskalation führen werde.

Die Märkte reagieren mit dem stärkeren Dollar auf die von US-Präsident Donald Trump nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen mit dem Iran angekündigte Blockade der Straße von Hormus. Die Ölpreise legten in der Folge kräftig zu, an den asiatischen Aktienbörsen ging es abwärts. Auch in Europa wird mit Kursverlusten gerechnet.

Für diesen Montag hat das US-Militär auf Anordnung von Trump eine Blockade von Schiffen in der Straße von Hormus angekündigt, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen. Zugleich erläuterte das Militär, dass die Durchfahrt von Schiffen, deren Ziel oder Startpunkt kein iranischer Hafen ist, durch das US-Militär nicht beeinträchtigt werde. Die Blockade soll um 16.00 MESZ beginnen.

Trump will mit der Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt. Zugleich will er das Land von Öl-Einnahmen abschneiden. Der Iran ist einer der größten Ölproduzenten der Welt.

Der ungarische Forint hingegen konnte nach der Wahlniederlage für den langjährigen Machthaber Viktor Orban zum Greenback zulegen. Auch zum Euro gewann der Forint EU0006169864 hinzu. Für einen Euro wurden zuletzt knapp 368 Forint fällig, vor dem Wochenende waren es noch rund zehn Forint mehr.

Auf Konjunkturseite wird zum Wochenbeginn nicht mit bewegenden Daten gerechnet.

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