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Eurokurs gerät nach anfänglichen Aufschlägen zum Dollar unter Druck 27.07.2026, 16:46 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Euro EU0009652759 hat am Montag anfängliche Kursgewinne zum US-Dollar wieder abgegeben. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1371 Dollar. Am Morgen hatte sie noch über 1,14 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1389 (Freitag: 1,1377) Dollar fest.

Die Angriffspause der USA im Iran-Krieg und die deutlich gesunkenen Ölpreise sorgten zunächst für etwas Beruhigung und der Euro legte zu. Der als sicher geltende Dollar wurde weniger gesucht. Im Tagesverlauf drehte die Stimmung aber wieder und der Euro gab seine Kursgewinne vollständig wieder ab.

Gut informierte Quellen aus Pakistan halten eine limitierte US-Bodenoffensive für immer wahrscheinlicher. Die Bewertung pakistanischer Geheimdienste sei, dass US-Präsident Donald Trump Warnungen seines eigenen Militärs ignorieren und mit einer begrenzten Offensive iranische Küstenregionen einnehmen könnte, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen in Islamabad. Die Bewertung stütze sich auf militärische Beobachtungen. Pakistan ist im Iran-Krieg ein zentraler Vermittler zwischen Washington und Teheran.

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus Deutschland stützten den Euro nicht. Das Ifo-Geschäftsklima hatte sich im Juli stärker als erwartet aufgehellt. "Der deutliche Anstieg des Ifo-Geschäftsklimas ist nur bedingt aussagefähig, weil die meisten Unternehmen die Umfrage vor dem massiven Ölpreisanstieg der beiden letzten Wochen beantwortet haben", kommentierte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. "Aber zumindest zeigt der Anstieg, welches Erholungspotential vorhanden ist, falls sich die USA und der Iran einigten und die Straße von Hormus dauerhaft geöffnet würde." Voraussichtlich werde die deutsche Wirtschaft aber auch in der zweiten Jahreshälfte unter den hohen Energiepreisen leiden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85524 (0,85388) britische Pfund, 186,37 (186,38) japanische Yen und 0,9284 (0,9302) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.070 Dollar. Das waren rund 17 Dollar mehr als am Freitag.

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