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Eurokurs hält sich stabil vor geldpolitischen Entscheidungen der Fed 30.07.2025, 08:41 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den deutlichen Verlusten des Euro zum Wochenstart infolge der Zoll-Vereinbarung zwischen USA und EU hat sich der Kurs am Mittwochmorgen weiter stabilisiert. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,1552 US-Dollar etwas höher als am Vorabend. Vor dem Zoll-Deal hatte noch 1,1750 Dollar für einen Euro gezahlt werden müssen; das Abkommen wird von Experten aber als nachteilig für die europäische Wirtschaft angesehen, was den Euro dann unter Druck setzte. Allerdings hatte er in den vergangenen Monaten auch stark aufgewertet gegenüber dem Dollar. Am Mittwoch nun rückt die Leitzinsentscheidung der US-Notenbank Fed in den Fokus.

Die Fed dürfte dabei dem starken politischen Druck durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump widerstehen und ihre Leitzinsen nicht senken. Die Zinsspanne dürfte nach Einschätzung der ganz überwiegenden Mehrheit von Ökonomen bei 4,25 bis 4,50 Prozent verharren; erst für den weiteren Jahresverlauf rechnen Experten mit Senkungen.

Vor den geldpolitischen Entscheidungen am Abend stehen am Nachmittag um 14.30 Uhr aber erst einmal Daten zur Entwicklung der US-Wirtschaft im zweiten Quartal auf dem Plan. "Im ersten Quartal haben wir ein Schrumpfen der Realwirtschaft gesehen, dies lag aber vor allem am Vorziehen von Importen im Rahmen der nahenden US-Zölle", erklärt Devisen-Experte Michael Pfister von der Commerzbank in einem Morgenkommentar. Diese Zahlen müssten daher in Verbindung mit den Daten für das zweite Quartal gesehen werden, die einen umgekehrten Effekt zeigen dürften.

"Diese Sondereffekte machen es noch schwieriger als sonst, das Wachstum zu prognostizieren", so Pfister weiter. "Fällt es heute stärker als erwartet aus, dürfte es diejenigen Marktteilnehmer bestätigen, die auf ein Abwarten der inflationären Wirkung der US-Zölle drängen. Auf der anderen Seite dürften schwächer als erwartete Zahlen dazu führen, dass die Diskussionen über Zinssenkungen wieder an Fahrt aufnehmen. Es dürfte dann auch nicht allzu lange dauern, bis wir wieder vehemente Aufforderungen zu Zinssenkungen von Donald Trump über die sozialen Medien erhalten."/mis/zb

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