Anzeige
+++Almonty stieg von 0,60 $ auf 30 $: – beginnt hier die nächste Wolfram-Story? – beginnt hier die nächste Wolfram-Story?+++

Die Metall- und Elektroindustrie in Bayern schrumpft 01.06.2026, 06:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die bayerische Metall- und Elektroindustrie ist auf Talfahrt. Im ersten Quartal sanken sowohl die Beschäftigung als auch die Produktion in der wichtigen Branche, wie die Arbeitgeberverbände bayme vbm mitteilen. 845.000 Beschäftigte waren rund 3000 weniger als im Vorquartal und 17.000 weniger als vor einem Jahr. Vergleicht man mit dem Januar 2024, dem letzten Zwischenhoch, sind inzwischen sogar fast 30.000 Stellen verloren gegangen.

Und die Aussichten sind nicht gut: "Wir erwarten, dass sich der Abbau von Arbeitsplätzen in den kommenden Monaten fortsetzt", sagt Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. "Die Kurzarbeit sinkt ebenfalls. Das mag auf den ersten Blick überraschend sein, die Ursache ist jedoch alarmierend: Da die Krise so lange anhält, bleibt vielen Betrieben nur noch die Möglichkeit, Beschäftigung abzubauen, statt sie mit Hilfe des Kurzarbeitergelds zu halten."

Die Produktion sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4 Prozent und damit noch stärker als die Beschäftigung. Unter anderem gab es laut bayme vbm deutliche Einbußen von rund 8 Prozent bei den beiden größten Wirtschaftszweigen, der Kfz-Industrie und dem Maschinenbau. Im sonstigen Fahrzeugbau ging es allerdings mit 10 Prozent deutlich nach oben. Er profitiere "von einer konstant hohen Nachfrage nach zivilen Luftfahrzeugen sowie steigenden Ausgaben für Rüstungsgüter", heißt es.

Dramatische Lage und ein Lichtblick

"Die Lage ist dramatisch", sagt Brossardt. "Einen Lichtblick bilden zumindest die Neuaufträge, die seit einiger Zeit vorsichtig aufwärts gerichtet sind." Allerdings sei das Auftragsvolumen weiter auf niedrigem Niveau, sodass die Betriebe weiter mit Überkapazitäten zu kämpfen hätten.

Nachdem sich die wirtschaftliche Lage und Stimmung in der Metall- und Elektroindustrie in der zweiten Jahreshälfte 2025 vorsichtig stabilisiert habe, sorge der Iran-Krieg nun für eine erneute wirtschaftliche Zäsur, fasst Brossardt zusammen. "Geopolitische Krisen haben die bayerische M+E Industrie weiter fest im Griff, denn zwei Drittel ihrer Umsätze macht sie auf Auslandsmärkten."

Zudem kämpften die Unternehmen damit, dass die Standortbedingungen im Inland nicht mehr wettbewerbsfähig seien, klagt Brossardt. "Bis zum Sommer muss die Bundesregierung den Reform-Turbo zünden, um den Dauerstillstand der vergangenen Jahre zu beenden. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren."

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer