dpa-AFX Börsentag auf einen Blick

Anleger vor US-Jobdaten vorsichtig 07.08.2026, 07:33 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Am Freitag dürfte der Dax DE0008469008 zunächst nur wenig vorwärtskommen. Nach seinem zur Wochenmitte erreichten Höchststand bei etwas über 26.400 Zählern fehlt dem deutschen Leitindex für einen Anstieg über dieses Kursniveau zurzeit die Kraft. Zwei Stunden vor dem Xetra-Start taxierte der Broker IG den Dax mit plus 0,16 Prozent auf 26.181 Punkte. Damit zeichnet sich auf Wochensicht ein Zuwachs von 2,2 Prozent ab. Bremsen könnte vor dem Wochenende der Ölpreis, der erneut etwas stieg, da die Aussichten auf eine dauerhafte Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus weiterhin ungewiss sind. US-Präsident Donald Trump geht jedoch nach eigenen Angaben weiter davon aus, dass der Iran-Krieg "ziemlich bald" enden und eine Einigung zur Öffnung der Meerenge bevorstehen könnte. "Der Ölpreis liegt bei 80 und nicht mehr bei 100 Dollar, was die Inflationsrisiken etwas lindern dürfte", kommentierte Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Auf einen Abwärtstrend bei den Energiepreisen sei in diesen Tagen aber kein Verlass. Zu fragil seien die immer wieder anberaumten, dann aber doch ohne belastbares Ergebnis versandenden Gespräche der Konfliktparteien am Persischen Golf. In der Bilanzsaison geht es in Deutschland am Freitag etwas ruhiger zu als an den Tagen davor. Auf der Agenda stehen aus dem Dax mit der Allianz DE0008404005 und der Munich Re DE0008430026 zwei Versicherer sowie der Lastwagenbauer Daimler Truck DE000DTR0CK8. Am Nachmittag dürften sich die Anleger für die monatlichen Arbeitsmarktdaten aus den USA interessieren.

USA: - VERLUSTE - Nach dem jüngsten Rekordlauf an der Wall Street haben die US-Anleger am Donnerstag wieder vorsichtiger agiert. Die wichtigsten Aktienindizes gaben nach. Die Börsen seien zuletzt "heiß gelaufen", sagte ein Händler. Nun nehme die Wahrscheinlichkeit für Gewinnmitnahmen zu, auch größere Rücksetzer wären dem Beobachter zufolge keine Überraschung. Zudem drückten auch erneut aufgeflammte Zinssorgen auf die Stimmung. Der Leitindex Dow Jones US2605661048 fiel um 0,85 Prozent auf 53.885,10 Punkte. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 verlor 0,18 Prozent auf 7.709,96 Zähler. Beide Börsenbarometer hatten zur Wochenmitte einmal mehr Höchststände erreicht. Für den Nasdaq 100 US6311011026 ging es um 0,39 Prozent auf 29.373,33 Punkte nach unten. In der Tech-Branche gab es einige enttäuschende Unternehmensnachrichten, so dass in dem technologielastigen Index mehrere Werte mit prozentual zweistelligen Kursverlusten herausragten.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die Börsen Asiens haben am Freitag vor wichtigen US-Arbeitsmarktdaten keine gemeinsame Richtung gefunden. Gleichzeitig droht der eskalierende Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz im Jemen eine Friedenslösung im Iran-Krieg zu erschweren, was die Ölpreise wieder etwas steigen ließ. Der japanische Leitindex Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 sank im späten Handel um 0,4 Prozent und der Kospi in Südkorea fiel um 0,6 Prozent. Besser sah es in China nach Exportdaten des Landes aus, die zeigten dass das Wachstum der Ausfuhren etwas höher ausgefallen war als von Experten erwartet. Der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den wichtigsten Werten der Festlandbörsen stieg um 0,9 Prozent, während der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong auf der Stelle trat.


DAX              		26140,13		0,05%
XDAX            		26174,94		-0,11%
EuroSTOXX 50		6502,56		0,39%
Stoxx50        		5507,27		0,13%

				

DJIA             		53885,10		-0,85%
S&P 500        		7709,96		-0,18%
NASDAQ 100  		29373,33		-0,39%

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RENTEN:


Bund-Future                124,76                -0,06%

DEVISEN:


Euro/USD       		1,1524		-0,01%
USD/Yen             	158,40		-0,02%
Euro/Yen       		182,54		-0,03%

BITCOIN:


Bitcoin		            64.123		-0,21%
(USD, Bitstamp)

ROHÖL:


Brent                          83,87                    +1,38 USD
WTI                            78,42                    +1,13 USD

/mis

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