dpa-AFX Überblick

KONJUNKTUR vom 12.05.2026 - 17.00 Uhr 12.05.2026, 17:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP 2: Trump zweifelt an Waffenruhe - angespanntes Warten im Iran

WASHINGTON/TEHERAN - Kurz vor der China-Reise von US-Präsident Donald Trump herrscht weiter Ungewissheit über die Zukunft des Iran-Kriegs. Trump stellte die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe öffentlich infrage. Grund dafür sei der "dämliche Vorschlag" aus Teheran zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. "Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe." Unterdessen herrscht im Iran großes Misstrauen.

ROUNDUP/ USA: Iran-Krieg treibt Inflationsrate auf 3,8 Prozent

WASHINGTON - Der Iran-Krieg hat die Inflationsrate im April erneut nach oben getrieben. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im März hatte die Inflationsrate noch bei 3,3 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg der Rate auf 3,7 Prozent gerechnet. Die US-Notenbank strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an.

ROUNDUP: DGB-Kongress mit Pfiffen für Merz - und Applaus für Bas

BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf dem Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) für tiefgreifende Sozialreformen geworben - und dafür Pfiffe und Buhrufe kassiert. Mit seinem Appell, den Reformprozess als Chance statt Bedrohung zu begreifen und daran mitzuwirken, drang der CDU-Chef bei den rund 400 DGB-Delegierten kaum durch.

Pentagon: Iran-Krieg kostete 'eher' 29 Milliarden Dollar

WASHINGTON - Die Kosten des Iran-Krieges für die Vereinigten Staaten sind nach Schätzungen eines hochrangigen Pentagon-Mitarbeiters deutlich gestiegen. Die Ausgaben lägen mittlerweile "eher" bei 29 Milliarden US-Dollar (gut 24,6 Mrd Euro), sagte Jules W. Hurst III bei einer Anhörung des Repräsentantenhauses. Grund dafür seien Reparatur- und Ersatzbeschaffungen sowie "allgemeine Betriebskosten".

ROUNDUP/Warken verteidigt Sparpläne: 'Zumutung, aber notwendig'

HANNOVER - Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat die geplanten Milliarden-Einsparungen für stabile Krankenkassenbeiträge gegen geballte Kritik der Ärzteschaft verteidigt. "Es ist eine gemeinsame Kraftanstrengung. Und ja, es ist eine Zumutung", sagte die CDU-Politikerin bei der Eröffnung des Deutschen Ärztetages in Hannover. "Sie ist aber notwendig, und die Situation lässt mir auch keine andere Wahl." Ärztepräsident Klaus Reinhardt forderte noch einen Aufschub der Gesetzespläne für grundlegende Änderungen.

ROUNDUP 3/Der 'standhafte' Premierminister: Starmer hält an sich fest

LONDON - Nach kritischen Stunden hinter der berühmten schwarzen Tür in der Downing Street ließ der schwer angeschlagene britische Premierminister Keir Starmer andere für sich sprechen. Niemand am Tisch habe den Regierungschef herausgefordert, sagte Arbeitsminister Pat McFadden im Anschluss an eine wegweisende Kabinettssitzung in London. Starmer will allen Rücktrittsforderungen zum Trotz Premierminister bleiben - und scheint vorerst damit durchzukommen.

ROUNDUP/Umfrage: Welt-Krisen belasten deutsche Unternehmen in China

PEKING - Iran-Konflikt, Handelsstreit zwischen USA und China und Spannungen im Verhältnis Brüssel-Peking: Deutsche Firmen in der Volksrepublik spüren laut einer Umfrage in teils großer Mehrheit die Folgen geopolitischer Krisen in ihrem Geschäft. Wie eine Erhebung der deutschen Auslandshandelskammer (AHK) zeigt, gaben 75 Prozent der Unternehmen an, dass der Iran-Konflikt ihr Geschäft beeinflusst.

ROUNDUP/Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen hellen sich unerwartet auf

MANNHEIM - Die ZEW-Konjunkturerwartungen haben sich im Mai unerwartet etwas aufgehellt. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW stieg gegenüber dem Vormonat um sieben Punkte auf minus 10,2 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Dienstag in Mannheim mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang auf minus 19,5 Punkte erwartet.

Maschinenbau im Osten: Aufträge brechen um 15 Prozent ein

LEIPZIG - Der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau kämpft mit einem erheblichen Auftragsrückgang. Die Bestellungen sanken im ersten Quartal entgegen dem Bundestrend um 15 Prozent, wie der Branchenverband VDMA Ost informierte. Das liege vor allem an einer geringen Nachfrage aus dem Ausland. Während das Inlandsgeschäft um 16 Prozent zulegte, brachen die Aufträge aus anderen Ländern im Vergleich zum Vorjahresquartal preisbereinigt um 22 Prozent ein.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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