dpa-AFX Überblick

KONJUNKTUR vom 16.12.2025 - 17.15 Uhr 16.12.2025, 17:20 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP/USA: Arbeitsmarktbericht fällt durchwachsen aus

WASHINGTON - Die in den USA nachträglich veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen für den Monat November zeigen ein uneinheitliches Bild. Der Beschäftigungsanstieg fiel etwas höher als erwartet aus. Dies gilt allerdings auch für die Arbeitslosenquote, während sich die Stundenlöhne schwächer als prognostiziert entwickelten.

ROUNDUP/ Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen verbessern sich unerwartet

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten für Deutschland haben sich im Dezember unerwartet etwas verbessert. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW stieg gegenüber dem Vormonat um 7,3 Punkte auf 45,8 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf 38,4 Punkte gerechnet.

Zoff um EU-Haushalt: Deutschland besteht auf Beitragsrabatt

BRÜSSEL - Die Bundesregierung besteht in den Verhandlungen um die Finanzierung des nächsten langfristigen EU-Haushalts auf einen Beitragsrabatt für Deutschland. Für die Bundesrepublik sei grundsätzlich kein mehrjähriger Finanzrahmen ohne ein Ausgleichssystem denkbar, sagte Europastaatsminister Gunther Krichbaum am Rande von EU-Beratungen zum Thema in Brüssel. Es brauche eine faire Lastenteilung.

Bundesbank: Zahlungen per Smartphone steigen sprunghaft

FRANKFURT - An der Supermarktkasse oder beim Tanken bezahlen immer mehr Menschen in Deutschland mit wenigen Klicks auf ihrem Smartphone. Weil hinter diesen Transaktionen fast immer eine Debitkarte der verschiedenen Anbieter steht, steigt nach der Analyse der Bundesbank auch deren Zahl.

Großbritannien: Unternehmensstimmung hellt sich stärker als erwartet auf

LONDON - Die Stimmung in den Unternehmen Großbritanniens hat sich im Dezember stärker als erwartet aufgehellt. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Punkte auf 52,1 Punkte, wie S&P am Dienstag in London laut einer ersten Schätzung mitteilte. Der Indikator liegt damit weiter über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Anstieg auf 51,5 Punkte gerechnet.

ROUNDUP/Eurozone: Unternehmensstimmung verschlechtert sich stärker als erwartet

LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Dezember unerwartet deutlich verschlechtert. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel um 0,9 Punkte auf 51,9 Punkte, wie S&P am Dienstag in London nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen leichten Rückgang auf 52,6 Punkte erwartet. Damit wurde der jüngste Aufwärtstrend unterbrochen.

Wegen Ukraine: Ungarn blockiert Erklärung zu EU-Erweiterung

BRÜSSEL - Ungarn blockiert wegen seiner Ablehnung von EU-Beitrittsgesprächen mit der Ukraine die jährliche Positionierung der Europäischen Union zum Erweiterungsprozess. Nach Angaben der derzeitigen dänischen EU-Ratspräsidentschaft will die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban eine positive Bewertung von Entwicklungen in der Ukraine nicht mittragen. Diese soll allerdings auch nicht gestrichen werden, weil sie von allen anderen EU-Staaten unterstützt wird.

Hightech-Land Israel: Reiche sieht Potenzial für Kooperation

JERUSALEM - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sieht viel Potenzial zur Zusammenarbeit zwischen israelischen Start-ups und deutschen Firmen. Deutsche Unternehmen seien "ideale Partner" für israelische Firmen, wenn es um Automatisierung und Skalierung gehe, sagte die CDU-Politikerin nach einem Treffen mit dem israelischen Wirtschaftsminister Nir Barkat in Jerusalem. Es bestehe das Potenzial, aus exzellenter Forschung bahnbrechende Anwendungen in den Markt zu bringen. Reiche nannte etwa die Bereiche Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz, Medizintechnik sowie Militär- und Sicherheitsindustrie.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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