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KONJUNKTUR vom 19.06.2026 - 17.00 Uhr 19.06.2026, 17:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP/USA: Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah im Libanon

BEIRUT/TEL AVIV - Israel und die libanesische Hisbollah-Miliz haben sich nach Angaben eines US-Regierungsvertreters auf eine neue Waffenruhe geeinigt. Diese sollte am Freitag um 16.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr/MESZ) in Kraft treten. Der Hisbollah nahe stehende Quellen bestätigten die Vereinbarung, Details nannten sie nicht. Eine offizielle Reaktion aus Israel lag zunächst noch nicht vor.

USA heben Iran-Seeblockade auf - Wann starten Atomgespräche?

WASHINGTON/TEHERAN/LUZERN - Nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran ist unklar, wie es nun weitergeht. Vorgesehen war eigentlich, dass Delegationen beider Länder heute in der Schweiz zu Gesprächen über die schwierigsten Knackpunkte zusammenkommen, darunter Irans Atomprogramm. US-Vizepräsident JD Vance werde jedoch nicht wie vorgesehen in der Nacht zum heutigen Freitag fliegen, sagte ein Regierungsbeamter in Washington der Deutschen Presse-Agentur. Ob oder wann die Reise stattfindet, blieb zunächst unklar. Gleiches gilt für die iranische Seite.

Iran veröffentlicht Verfahren für Hormus-Passage

HORMUS - Nachdem sich der Iran und die USA auf eine zeitweise freie Schifffahrt in der Straße von Hormus geeinigt hatten, signalisiert die Islamische Republik neue Regeln für die Zukunft. Gebühren für Sicherheit, Umweltdienstleistungen und Versicherungen würden in einem 60-tägigen Zeitraum nicht erhoben, teilte die kürzlich gegründete Persian Gulf Strait Authority in englischer Sprache auf X mit.

Deutschland: Anstieg der Erzeugerpreise nimmt weiter Fahrt auf

WIESBADEN - In Deutschland hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise im Mai wegen der Folgen des Iran-Kriegs weiter beschleunigt. Die Erzeugerpreise legten im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Einen höheren Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat hatte es zuletzt im Mai 2023 gegeben. Im April waren die Erzeugerpreise um 1,7 Prozent gestiegen. Von Bloomberg befragte Experten hatten nun mit einem noch stärkeren Anstieg von im Schnitt 2,5 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat legten die Erzeugerpreise um 0,3 Prozent zu. Auch das war weniger als von Analysen erwartet.

Japan: Inflation im Mai stabil

TOKIO - Die Inflation in Japan ist im Mai stabil geblieben. Die Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln legten um 1,4 Prozent im Jahresvergleich zu, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Niedriger war die Teuerung zuletzt 2022. Staatliche Subventionen, die die Energiekosten niedrig halten, dämpften die Entwicklung. Im April hatte die Rate in dieser Abgrenzung ebenfalls bei 1,4 Prozent gelegen. Analysten hatten im Schnitt mit dieser Entwicklung gerechnet.

ROUNDUP: Deutschland und Türkei wollen engere Wirtschaftsbeziehungen

ANKARA - Deutschland und die Türkei wollen ihre Wirtschaftsbeziehungen weiter ausbauen. "Wir brauchen die Türkei als verlässlichen Handelspartner, aber auch zur Erreichung gemeinsamer politischer Ziele", sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche am Rande von politischen Gesprächen in Ankara. Reiche erinnerte dabei an Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und den Krieg im Iran, der hoffentlich dauerhaft beendet werde.

ROUNDUP: US-Untersuchung wegen deutscher Arzneipreise - Zölle drohen

WASHINGTON - Die US-Regierung hat eine Untersuchung wegen mutmaßlich unfairer Arzneimittelpreise in Deutschland aufgenommen. Dabei gehe es um die Frage, ob US-amerikanische Patienten einen unverhältnismäßig großen Anteil der Kosten für Forschung und Entwicklung schultern, teilte das Büro des Handelsbeauftragten Jamieson Greer mit. Er beruft sich auf ein Handelsgesetz von 1974, das je nach Ausgang Zölle rechtfertigen könnte.

ROUNDUP/Ringen um neues EU-Budget: Merz drängt auf Kürzungen

BRÜSSEL - Im Ringen um den neuen billionenschweren EU-Haushalt pocht Bundeskanzler Friedrich Merz auf deutliche Kürzungen. "Der auf dem Tisch liegende Vorschlag ist deutlich zu hoch. Die Zahlen müssen runter", sagte Merz am Rande einer Debatte mit den EU-Staats- und Regierungschefs zu dem Gemeinschaftsetat ab 2028 in Brüssel. Gleichzeitig drängte Merz darauf, noch in diesem Jahr zu einer Entscheidung zu kommen. "Das ist, glaube ich, wichtig auch für die Planbarkeit des gesamten Budgets der Europäischen Union."

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr

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