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KONJUNKTUR vom 20.08.2026 - 17.00 Uhr 20.08.2026, 17:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP 3/Wirtschaftlicher 'D-Day': Trumps Aufschlag im Iran-Krieg

WASHINGTON/TEHERAN - Fast ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn will US-Präsident Donald Trump den Iran mit einem "Wirtschaftskrieg" zum Einlenken bringen. Er sprach von wirtschaftlicher Kriegsführung und einer Isolation des Irans im nie dagewesenen Ausmaß, an der sich auch Verbündete der USA beteiligen sollen. Viele Fragen rund um das Drohszenario bleiben derweil offen - etwa welche Konsequenzen Trump für Verbündete im Sinn hat, die sich nicht daran beteiligen.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gefallen

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gefallen. In der vergangenen Woche ging die Zahl um 6.000 auf 206.000 Hilfsanträge zurück, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 210.000 Anträgen gerechnet.

Niedrigwasser bremst Erholung der Wirtschaft spürbar

FRANKFURT - Dürre und Niedrigwasser werden nach Einschätzung der Bundesbank die Erholung der deutschen Wirtschaft vorübergehend ausbremsen. "Im dritten Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung allenfalls noch leicht zulegen", heißt es im Monatsbericht August der Notenbank.

China bleibt Deutschlands Top-Handelspartner

WIESBADEN - China hat im ersten Halbjahr 2026 seine Position als wichtigster Handelspartner Deutschlands behauptet. Das Volumen aus Importen und Exporten im Geschäft mit der Volksrepublik summierte sich von Januar bis Juni auf 125,5 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Damit lag China vor den USA (123,7 Mrd. Euro) und den Niederlanden (109,3 Mrd. Euro).

Deutschland: Erzeugerpreise steigen stärker als erwartet

WIESBADEN - In Deutschland hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise im Juli wegen höherer Kosten für Vorleistungsgüter und für Energie verstärkt. Die Erzeugerpreise legten im Jahresvergleich um 3,0 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Von Bloomberg befragte Experten hatten im Schnitt eine Jahresrate von 2,5 Prozent erwartet. Im Monat zuvor waren die Erzeugerpreise um 1,8 Prozent gestiegen.

Zehn Prozent des Sondertopfs für Infrastruktur aufgebraucht

HALLE - Im milliardenschweren Sondertopf für Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz sind fast ein Jahr nach dem Start zehn Prozent der Mittel aufgebraucht. Bis Ende Juli flossen nach Zahlen des Finanzministeriums rund 51,1 Milliarden Euro ab.

'Liste der Schande': Lettland veröffentlicht Russlands Handelspartner

RIGA - In Lettland hat das Statistikamt zum ersten Mal eine Liste von einheimischen Unternehmen veröffentlicht, die trotz Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine weiterhin Handel mit Russland und Belarus betreiben. Darauf befinden sich die Namen von rund 170 lettischen Firmen, die Waren in die beiden Nachbarländer exportieren oder aus diesen importieren. Die auf der Internetseite der Behörde des baltischen EU- und Nato-Landes hinterlegte Übersicht soll künftig einmal im Monat aktualisiert werden, hieß es in der Mitteilung.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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