dpa-AFX Überblick

KONJUNKTUR vom 24.03.2026 - 17.00 Uhr 24.03.2026, 17:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP: Angriffe im Iran-Krieg dauern trotz Hoffnung auf Abkommen an

TEHERAN/TEL AVIV/WASHINGTON - Im Iran-Krieg dauert der gegenseitige Beschuss ungeachtet angekündigter Bemühungen um eine Verhandlungslösung an. Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben erneut Ziele in der Stadt Isfahan und anderen Teilen des Irans an. Einwohner der Hauptstadt Teheran berichteten von Explosionen. In Israel gab es Meldungen über neue Raketenangriffe aus dem Iran, unter anderem auf Tel Aviv. Dort landete eine iranische Rakete mit einem mehrere hundert Kilogramm schweren Sprengkopf demnach zwischen Wohnhäusern. Auch in den Küstenstädten Eilat und Aschkelon gab es Raketenalarm.

Fraktionskreise: Merz will Reformplan bis zur Sommerpause

BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz hat in der Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach Angaben mehrerer Teilnehmer Grundsatzentscheidungen über die anstehenden Sozialreformen bis zur Sommerpause gefordert. Es gebe ein Zeitfenster für Reformen von Ostern bis zum Beginn der Sommerpause Mitte Juli, wird der CDU-Vorsitzende zitiert. In diesem Zeitraum müssten grundsätzliche Entscheidungen getroffen werden.

Reiche plant Schub für Windkraft an Land

BERLIN - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant einen Schub für den Ausbau der Windkraft in Deutschland. "Wir stehen klar zu den Ausbauzielen und geben insbesondere der Windenergie an Land bis 2030 einen zusätzlichen Boost von bis zu 12 Gigawatt", sagte Reiche. Sie sprach von einem wichtigen Signal für den Standort Deutschland, für mehr Resilienz und für ein zukunftsfähiges Energiesystem.

Finanzministerium plant nicht mit Mehrwertsteuer-Erhöhung

BERLIN - Das Finanzministerium wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in den Reform-Gesprächen der Bundesregierung keine Erhöhung der Mehrwertsteuer vorschlagen. Die Planungen des Ministeriums sähen eine solche Maßnahme nicht vor, hieß es aus informierten Kreisen in Berlin. Eine Mehrwertsteuer-Erhöhung werde bisher allein von Unionsseite in verschiedenen Gesprächen ins Spiel gebracht.

ROUNDUP/IAB-Prognose: Wenig Wachstum und größerer Fachkräftemangel

NÜRNBERG - Die deutsche Wirtschaft, befeuert durch die milliardenschweren Fiskalpakete der Bundesregierung, wird im laufenden Jahr 2026 nach einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kaum vom Fleck kommen. Die Nürnberger Arbeitsmarkt- und Konjunkturexperten gehen von einem Wachstum in Höhe von 0,8 Prozent aus.

DIHK: Wirtschaftsfolgen von Iran-Krieg nicht schnell vorbei

BERLIN - Selbst im Fall einer schnellen Beendigung des Iran-Kriegs dürften die wirtschaftlichen Verwerfungen nach Einschätzung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) länger anhalten. "Es wird Wochen dauern, Experten sagen bis zu Monaten, dass es dann wieder richtig läuft", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier in Berlin.

ROUNDUP: Unternehmensstimmung sinkt - 'Alarmglocken' wegen Iran-Krieg

LONDON - Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im März wegen der Folgen des Iran-Kriegs verschlechtert. Bei der Umfrage unter Einkaufsmanagern konnte erstmals der Ausbruch des Kriegs im Nahen Osten mit einem starken Anstieg von Energiepreisen voll berücksichtigt werden. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel um 1,4 Punkte auf 50,5 Punkte, wie S&P am Dienstag in London nach einer ersten Schätzung mitteilte.

Großbritannien: Iran-Krieg belastet Unternehmensstimmung

LONDON - Die Stimmung in den Unternehmen Großbritanniens hat sich im Februar durch den Iran-Krieg stärker als erwartet verschlechtert. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global fiel im Vergleich zum Vormonat um 2,7 Punkte auf 51,0 Punkte, wie S&P am Dienstag in London laut einer ersten Schätzung mitteilte. Der Indikator liegt aber noch über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang auf 52,8 Punkte erwartet.

Japans Inflation sinkt weiter deutlich auf tiefsten Stand seit 2022

TOKIO - In Japan hat sich die Inflation dank fallender Energiekosten weiter deutlich abgeschwächt und den tiefsten Stand seit fast vier Jahren erreicht. Die von der Regierung am Dienstag in Tokio veröffentlichten Preisdaten zeigen die Entwicklung im Februar, also bevor die Folgen des Iran-Kriegs zu einem starken Anstieg der Preise für Rohöl und Erdgas geführt haben. Demnach sind die Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln um 1,6 Prozent im Jahresvergleich gestiegen.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

Gestern 23:36 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 23:14 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:56 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:54 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:23 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:13 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer