Google-Mutter Alphabet mit Mega-Kapitalerhöhung für KI-Ausbau - Berkshire-Anteil
MOUNTAIN VIEW - Die Google-Konzernmutter Alphabet US02079K3059 will sich für den Ausbau ihrer KI-Rechenzentren viel Geld über eine Kapitalerhöhung ins Haus holen. Das Unternehmen will für 80 Milliarden US-Dollar (69 Mrd Euro) neue Aktien verkaufen. Dies kündigte der Konzern am Montagabend nach US-Börsenschluss an. Die geplante Kapitalerhöhung dürfte damit eine der größten aller Zeiten sein. Im Zuge des Deals übernimmt auch die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway US0846707026 von US-Investorenlegende Warren Buffett Papiere für 10 Milliarden Dollar. Die Alphabet-Aktie legte im nachbörslichen US-Handel zunächst zu, verlor dann aber schließlich rund zwei Prozent im Vergleich zum Schlusskurs.
IPO: OpenAI-Rivale Anthropic will an die Börse
SAN FRANCISCO - Die KI-Firma Anthropic, die der schärfste Rivale des ChatGPT-Entwicklers OpenAI ist, nimmt Kurs auf die Börse. Ein Antrag für eine Aktienplatzierung wurde zunächst vertraulich eingereicht, wie Anthropic mitteilte. Damit bleiben Geschäftsinformationen zunächst unter Verschluss, während die Unterlagen von der US-Börsenaufsicht SEC geprüft werden.
STMicro verdoppelt seine Umsatzprognosen für Rechenzentren wegen KI-Boom
GENF - Der anhaltende KI-Boom beflügelt auch den Chipkonzern STMicroelectronics NL0000226223. Das Management verdoppelt deshalb laut einer Mitteilung vom Dienstag seine Prognose für den Umsatz mit Rechenzentren in diesem Jahr nahezu und rechnet nunmehr mit Erlösen von rund einer Milliarde US-Dollar (ca 860 Mio Euro). Zuvor hatte der Halbleiterhersteller für dieses Geschäft noch einen Betrag von "deutlich über 500 Millionen US-Dollar" in Aussicht gestellt.
KI-Boom treibt HP Enterprise an - Umsatzziele deutlich angehoben
HOUSTON - Hewlett Packard Enterprise US42824C1099 (HPE) hat wegen der starken Nachfrage nach KI-Infrastruktur seine Umsatzziele deutlich angehoben. Die Erlöse sollen im Geschäftsjahr 2025/26 (bis Ende Oktober) nun um 29 bis 33 Prozent zulegen, wie der Server- und Speicherlösungs-Spezialist bereits am Montag nach US-Handelsschluss in Houston mitteilte. Zuvor lag die ausgegebene Spanne noch bei 17 bis 22 Prozent Umsatzplus. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern einen Erlös von 34,3 Milliarden Dollar (rund 29,5 Milliarden Euro) erzielt. Für das Geschäftsjahr 2026/27 erwartet das Management dann noch ein Wachstum im Bereich von 8 bis 12 Prozent. Beide Ziele liegen deutlich über den Erwartungen von Branchenexperten.
Kreise: Unicredit überschreitet Commerzbank-Anteil von 30 Prozent
MAILAND/FRANKFURT - Die Unicredit IT0005239360 hat mit ihrer Übernahmeofferte für die Commerzbank DE000CBK1001 laut Insidern die wichtige Marke von 30 Prozent überschritten. Commerzbank-Aktionäre hätten den Italienern inzwischen so viele Anteile angedient, dass die direkte Beteiligung der Unicredit von zuletzt knapp 26,8 Prozent auf mehr als 30 Prozent steige, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Der Kurs der Commerzbank-Aktie lag nach den Neuigkeiten am Morgen mit rund 1,5 Prozent im Plus bei 37,52 Euro.
Tschechischer Rüstungskonzern CSG baut Anteil an Alzchem deutlich aus
TROSTBERG - Der tschechische Rüstungskonzern CSG (Czechoslokav Group) NL0015073TS8 hat seinen Anteil am deutschen Spezialchemie- und Sprengstoffhersteller Alzchem DE000A2YNT30 deutlich erhöht. Die Tschechen hätten der Gesellschaft über das Tochterunternehmen Staluna Trade einen Anteil an den Stimmrechten von 9,9 Prozent gemeldet, teilte Alzchem am Dienstag in Trostberg mit. Zusätzlich habe sich CSG über Finanzinstrumente Zugriff auf 10,2 Prozent der Anteile gesichert - damit ergebe sich ein Anteil von zusammengenommen 20,1 Prozent. Bisher lag der für Staluna auf der Alzchem-Webseite aufgeführte Anteil bei 9,2 Prozent. Die im SDax DE0009653386 notierte Alzchem-Aktie legte im frühen Handel um 5,45 Prozent zu.
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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /jha