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dpa-AFX-Überblick

UNTERNEHMEN vom 04.09.2026 - 15.15 Uhr 04.09.2026, 15:20 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

GESAMT-ROUNDUP 2: Überraschende Einigung bei VW - aber Fragen bleiben

WOLFSBURG - Die überraschende Einigung im VW DE0007664039-Aufsichtsrat auf ein umfassendes Sparpaket mit dem Aus für Zehntausende Stellen stößt an den betroffenen Standorten auf Skepsis und Kritik. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay zeigte sich "extrem frustriert" und sprach von einem Rückschlag. Für Emden betonte Oberbürgermeister Tim Kruithoff: "Die Unsicherheit für die Beschäftigten bleibt, und die kommenden Wochen werden schwierig." Hingegen zeigte sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer mit Blick auf das Werk in Zwickau zuversichtlich.

Bundesregierung begrüßt Verständigung bei VW

BERLIN - Die Bundesregierung begrüßt die Einigung auf ein Sparkonzept beim Autobauer Volkswagen DE0007664039. Dies zeige, dass das Zusammenwirken der Sozialpartner funktioniere, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille in Berlin. Ansonsten hätten möglicherweise noch viel größere Probleme und Arbeitsplatzverluste im Raum gestanden. Man sei zuversichtlich, dass alle Beteiligten weiter gemeinsam zukunftsfähige Lösungen erarbeiten.

Bas zu VW-Sparprogramm: Standorte erhalten

BERLIN - Vor dem Hintergrund des Sparpakets bei VW DE0007664039 hat Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) den Autobauer aufgefordert, vier gefährdete Fertigungsstätten in Deutschland zu erhalten. Für zukunftsweisende Investitionen und eine kluge Produktstrategie sehe sie dabei insbesondere das Unternehmen in der Pflicht, sagte Bas zum Abschluss einer Klausur der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin.

Lies: VW-Stellenabbau etwa zur Hälfte in Deutschland

HANNOVER - Das neue Sparpaket bei Volkswagen DE0007664039 betrifft laut Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies auch etwa 25.000 Stellen in Deutschland. Der vom Autokonzern angepeilte Abbau von rund 50.000 weiteren Stellen sei bislang zwar eine rechnerische Größenordnung, sagte der SPD-Politiker und VW DE0007664039-Aufsichtsrat. "Aber dann wird es ungefähr so sein, dass ungefähr die Hälfte der dann betroffenen Stellen auf Deutschland zufällt."

ROUNDUP: OpenAI gibt leistungsstärkerem ChatGPT-6 mehr Leitplanken

SAN FRANCISCO - Der ChatGPT-Entwickler OpenAI veröffentlicht sein bisher leistungsstärkstes KI-Modell und hebt nach der Aufregung um Hacking-Attacken durch Künstliche Intelligenz verstärkte Sicherheitsvorkehrungen hervor. Man gehe davon aus, dass Menschen mit den erweiterten Fähigkeiten von ChatGPT-6 Astra mehr und mehr Aufgaben an die KI übertragen werden, sagte OpenAI-Managerin Mia Glaese. Deshalb werde die Software besser überwacht, damit sie nicht vom Interesse der Nutzer abweiche.

Mehr Großinsolvenzen: Automobilbranche besonders betroffen

HAMBURG - Die Zahl der deutschen Großinsolvenzen mit einem Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro ist weiter gestiegen. So wurden im ersten Halbjahr insgesamt 33 Firmenpleiten registriert, wie aus einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Untersuchung des Kreditversicherers Allianz Trade DE0008404005 hervorgeht. Das seien zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Ringen um Commerzbank: Boris Rhein trifft Unicredit-Chef

FRANKFURT - Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat Unicredit IT0005239360-Chef Andrea Orcel getroffen und ihm angesichts der geplanten Commerzbank DE000CBK1001-Übernahme eine Reihe von Forderungen dargelegt. Ein Sprecher der italienischen Großbank, die sich Zugriff auf fast 50 Prozent der Commerzbank-Anteile gesichert hat, bestätigte den Austausch und sprach von "konstruktiven Gesprächen": "Wir haben in den letzten Wochen sehr deutlich gemacht, dass wir den direkten Austausch mit der Regierung suchen. Wir schätzen daher den direkten Austausch mit Ministerpräsident Rhein sehr."

Siemens-Energy-Chef: Deutschland wird besonders stark attackiert

BERLIN - Die Energie-Infrastruktur in Deutschland wird nach Ansicht von Siemens-Energy-Chef DE000ENER6Y0 Christian Bruch stärker angegriffen als in anderen europäischen Ländern. "Wir müssen anerkennen, dass kritische Infrastruktur nicht vollumfänglich geschützt werden kann. Aus meiner Sicht hat die Bedrohungslage über die letzten 12 bis 18 Monate deutlich zugenommen", sagte der Manager der Deutschen Presse-Agentur.


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/jha

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