IT-Unternehmen IBM erlöst im Quartal weniger als erwartet - Aktie rutscht ab
ARMONK - Das IT-Unternehmen IBM US4592001014 hat im zweiten Quartal ein verändertes Investitionsverhalten von Kunden zu spüren bekommen. Der Umsatz legte im zweiten Quartal laut vorläufigen Berechnungen um ein Prozent auf 17,2 Milliarden US-Dollar zu, wie das Unternehmen überraschend am Dienstag bei Vorlage von vorläufigen Quartalszahlen mitteilte. Analysten hatten hier mit deutlich mehr gerechnet. Dabei kletterten die Erlöse mit Software um 5 Prozent. Der Erlös mit Infrastruktur ging hingegen um 7 Prozent zurück. Der bereinigte Gewinn je Aktie zog um fünf Prozent auf 2,93 Dollar an. Die IBM-Aktie rutschte im vorbörslichen US-Handel um über ein Fünftel ab und belastete Software-Aktien wie die von Microsoft US5949181045 und SAP DE0007164600.
ROUNDUP: Vossloh senkt Ziele für 2026 - Aktie verliert kräftig
WERDOHL - Der Bahntechnikkonzern Vossloh DE0007667107 zeigt sich aufgrund gesamtwirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten etwas vorsichtiger für das laufende Jahr. Vossloh könne sich den aktuellen Nachfrage- und Kostenentwicklungen nicht vollständig entziehen, teilte das im SDax DE0009653386 notierte Unternehmen am Montagabend mit. Die Ziele für das Gesamtjahr senkte der Konzern. Das kam an der Börse nicht gut an. Die Aktie verlor im frühen Dienstaghandel zuletzt fast zehn Prozent auf 56,25 Euro.
ROUNDUP: Evotec gibt Gewinnhoffnung auf - Aktie rutscht ab
HAMBURG - Der Wirkstoff-Entwickler Evotec DE0005664809 senkt wegen nun erwarteter Umsatzverschiebungen und geringerer Erlöserwartungen seine Jahresziele deutlich. 2026 sei mit einem Umsatz von 570 bis 610 Millionen Euro zu rechnen, teilte das im SDax DE0009653386 notierte Unternehmen bereits am späten Montagabend mit. Zuvor war Evotec von 700 bis 780 Millionen Euro ausgegangen. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll nur noch bei minus 70 bis minus 105 Millionen Euro liegen. Zuletzt hatte der Konzern noch auf 0 bis plus 40 Millionen Euro gehofft. An der Börse kamen die Neuigkeiten gar nicht gut an.
JPMorgan erzielt höchsten Quartalsgewinn der Geschichte - Aktie gibt nach
NEW YORK - Sprudelnde Einnahmen in fast allen Geschäftsfeldern haben der größten US-Bank JPMorgan US46625H1005 im zweiten Quartal überraschend einen Rekordgewinn beschert. Dank Sondereinnahmen aus der Beteiligung am Kreditkartenanbieter Visa US92826C8394 sprang der Überschuss im Jahresvergleich sogar um 41 Prozent auf knapp 21,2 Milliarden US-Dollar (18,6 Mrd Euro) nach oben, wie das Geldhaus am Dienstag in New York mitteilte. Aber auch ohne diesen Visa-Sonderposten von 4,6 Milliarden Dollar übertraf JPMorgan die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Bankchef Jamie Dimon erwartet für 2026 jetzt noch höhere Zinserträge als zuletzt.
Goldman Sachs verdient noch mehr als gedacht - Aktie legt zu
NEW YORK - Ein boomender Handel mit Aktien und Anleihen hat der US-Investmentbank Goldman Sachs im zweiten Quartal einen überraschend hohen Gewinnsprung beschert. Mit gut 6,6 Milliarden US-Dollar verdiente das Geldhaus rund 78 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie es am Dienstag in New York mitteilte. Dies lag vor allem an dem kräftigen Anstieg der Einnahmen auf breiter Front: Die gesamten Erträge der Bank wuchsen um 39 Prozent auf 20,3 Milliarden Dollar. Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten zunächst gut an: Die Goldman-Sachs-Aktie gewann im vorbörslichen US-Handel rund zwei Prozent an Wert. Analysten hatten sich bei Erträgen und Gewinn deutlich geringere Zuwächse ausgerechnet.
ROUNDUP: Drägerwerk wird etwas optimistischer für 2026 - Aktie legt zu
LÜBECK - Das Medizintechnik-Unternehmen Drägerwerk DE0005550636 blickt nach einem guten zweiten Quartal etwas zuversichtlicher auf das laufende Geschäftsjahr. Von April bis Juni konnte der Konzern Umsatz und operatives Ergebnis deutlich steigern. Die Jahresprognose für die operative Marge hob der Konzern am unteren Ende der Spanne etwas an. Bei Anleger kam dies gut an. Die Drägerwerk-Aktie legte am Dienstag im frühen Handel zuletzt um 1,4 Prozent auf 86,40 Euro zu.
ROUNDUP: Netzwerkausrüster Ericsson verdient weniger - Aktie fällt
STOCKHOLM - Der Netzwerkausrüster Ericsson SE0000108656 hat im zweiten Quartal auch wegen gestiegener Kosten weniger verdient. Zudem fiel der Umsatz. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) sank um sieben Prozent auf knapp 6,9 Milliarden schwedische Kronen (rund 623 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Branchenexperten hatten hier im Schnitt einen Tick weniger erwartet.
US-Bundesstaaten wollen Warner-Übernahme stoppen
SACRAMENTO - Zwölf US-Bundesstaaten ziehen vor Gericht, um die Übernahme des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers US9344231041 durch den Konkurrenten Paramount US69932A2042 zu verhindern. Der Zusammenschluss der zwei Schwergewichte werde unter anderem höhere Preise sowie weniger Filme und TV-Sendungen zur Folge haben, kritisierte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta.
ROUNDUP: VW-Lkw-Holding Traton verdient operativ mehr als erwartet
MÜNCHEN - Die VW DE0007664039DE0007664039-Nutzfahrzeugtochter Traton DE000TRAT0N7 hat beim Gewinn für das abgelaufene Quartal besser abgeschnitten als von Experten erwartet. Das bereinigte operative Ergebnis habe im zweiten Jahresviertel bei 957 Millionen Euro gelegen, teilte das im MDax DE0008467416 notierte Unternehmen am Montagabend mit. Die bereinigte operative Rendite habe somit 8,1 Prozent betragen. Beides liege deutlich über der aktuellen Markterwartung. Die Aktie legte am Dienstag um bis zu 3,1 Prozent zu. Zuletzt notierte sie mit 0,6 Prozent im Plus, nachdem sie zuvor leicht ins Minus gedreht war.
ROUNDUP: Shelly steigert Umsatz weiter kräftig - Aktie legt zu
SOFIA/MÜNCHEN - Der Technologiekonzern Shelly BG1100003166 hat seinen Wachstumskurs im zweiten Quartal fortgesetzt. Im gesamten ersten Halbjahr wuchs der Erlös mit eigenen Geräten und damit verbundenen Dienstleistungen im Jahresvergleich um 27 Prozent auf 68,3 Millionen Euro, wie der bulgarische Anbieter von Lösungen im Bereich Internet der Dinge und Smart Home bereits am Montag nach Börsenschluss mitteilte. Damit fiel die Steigerung noch etwas höher aus als im ersten Quartal. An der Börse kam das gut an.
Hapag-Lloyd erhöht Jahresprognose wegen höherer Transportpreise
HAMBURG - Deutschlands größte Containerreederei Hapag-Lloyd DE000HLAG475 hat wegen gestiegener Transportpreise und zuletzt hoher Nachfrage die Jahresprognose erhöht. Das teilte das Hamburger Unternehmen am Montagabend in einer Ad-hoc-Mitteilung mit. Hapag-Lloyd erwartet nun einen Gewinn vor Zinsen und Steuern zwischen 0,1 Milliarden und 1 Milliarde Euro. Zuvor hatte die Linienreederei mit einem operativen Ergebnis zwischen -1,3 und 0,4 Milliarden Euro gerechnet.
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