dpa-AFX-Überblick

UNTERNEHMEN vom 18.06.2026 - 15.15 Uhr 18.06.2026, 15:20 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP: Evonik baut bis Ende 2029 weitere 3.200 Stellen ab - Kurs unter Druck

ESSEN - Der Spezialchemiekonzern Evonik DE000EVNK013 weitet den Konzernumbau mit einem weiteren Stellenabbau noch einmal aus. "Die weltpolitische Lage ist unsicher und das wirtschaftliche Wachstum ist anhaltend schwach", sagte Vorstandschef Christian Kullmann am Donnerstag laut Mitteilung. Zugleich werde der internationale Wettbewerb immer härter. Die Aktie weitete die Kursverluste aus.

ROUNDUP: VW-Aktionäre machen Druck - Transformation als Daueraufgabe

WOLFSBURG/MÜNCHEN - Lob für das Ende seiner Doppelrolle als Porsche- und VW DE0007664039-Chef, Unmut über die schwache Entwicklung des Konzerns: Auf der VW-Hauptversammlung blies Konzernchef Oliver Blume heftiger Gegenwind entgegen. Ohne konsequente Neuaufstellung riskiere VW einen schleichenden Abstieg, warnte Tanja Bauer vom Fondsanbieter Deka Investment - und verwies auf den Bundesliga-Abstieg des VfL Wolfsburg als warnendes Beispiel.

ROUNDUP: Tonies will Umsatz bis 2030 verdoppeln - Aktie legt zu

LUXEMBURG/LONDON - Der Spielwarenhersteller Tonies LU2333563281 zeigt sich nach der erfolgreichen Einführung der "Toniebox 2" zuversichtlich. So soll sich der Umsatz bis 2030 auf mehr als 1,4 Milliarden Euro verdoppeln, wie das Unternehmen am Donnerstag im Rahmen eines Kapitalmarkttags mitteilte. Der Konzern will dabei vor allem in den bestehenden Märkten weiter wachsen. Beiträge sollen zudem vom globalen Ausbau des Geschäfts und neue Gerätegenerationen kommen. Für die im Kleinwerteindex SDaxDE0009653386 gelistete Aktie ging es im frühen Handel zunächst um bis zu 6,5 Prozent nach oben, konnte dies aber nicht halten.

Bayer erleichtert: Richter schickt US-Sammelvergleich zurück in Bundesstaat

LEVERKUSEN - Teilerfolg für Bayer DE000BAY0017: Der milliardenschwere US-Vergleich des Agrarchemiekonzerns um den Unkrautvernichter Glyphosat ist von einem Richter zurück an ein Gericht in Missouri verwiesen worden. Einige Kläger hatten ein US-Bundesgericht angerufen, um die Rechtmäßigkeit der Einigung zu prüfen. An dem Gericht in St. Louis (Missouri) sind laut Bayer die meisten Klagen zum glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup anhängig. "Die Entscheidung schafft die dringend benötigte Klarheit für alle Parteien und ermöglicht, dass das Genehmigungsverfahren dort fortgesetzt werden kann", hieß es am Mittwoch in einer Stellungnahme von Bayer. Die Aktien von Bayer legten zum Xetra-Handelsschluss um 4,8 Prozent auf 37,74 Euro zu.

IPO/BöZ: Zeitplan für KNDS-IPO wackelt - Dissens über Anteilsverkauf an Bund

FRANKFURT - Die Chancen für den Börsengang des deutsch-französischen Panzerkonzerns KNDS noch vor der Sommerpause werden laut einem Pressebericht geringer. Wie die "Börsen-Zeitung" am Mittwoch unter Berufung auf Konzern- und Verhandlungskreise berichtet, liegen die Positionen der Bundesregierung und der deutschen Eigentümerfamilien Bode und Braunbehrens bei den Verhandlungen über einen Anteilsverkauf an den Bund in Höhe von 40 Prozent derzeit "weit auseinander". Dabei geht es vor allem um den Kaufpreis.

Apple-Chef: Preiserhöhungen sind unvermeidlich

CUPERTINO - Apple US0378331005 wird als Reaktion auf die im KI-Boom gestiegenen Speicherchip-Kosten die Preise erhöhen. "Leider sind Preiserhöhungen unvermeidlich", sagte Apple-Chef Tim Cook dem "Wall Street Journal". Der gesamten Branche macht bereits seit Monaten zu schaffen, dass mit dem groß angelegten Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz die Speicherchip-Kapazitäten nicht ausreichen.


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-Keine EU-Bedenken: Bund darf bei Panzerbauer KNDS einsteigen
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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /jha

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