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FDP-Kandidatin in Sachsen-Anhalt wirbt für Bürokratieabbau 04.09.2026, 07:01 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die Spitzenkandidatin der FDP für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wirbt für radikale Maßnahmen im Kampf gegen die überbordende Bürokratie. Man könne das Problem nicht mehr punktuell angehen, sondern nur noch pauschal, sagte Lydia Hüskens im ZDF-"Morgenmagazin". Es müssten einfach sämtliche Regeln, die nicht Verordnungen und Gesetze sind, bis 2027 auslaufen. "Da gibt es Massen von."

Es gehe um eine Beweislastumkehr, sagte sie. "Was brauche ich wirklich, um dafür zu sorgen, dass wir endlich mal einen großen Schritt vorankommen?" Mit der punktuellen Herangehensweise der vergangenen Jahre komme man nicht mehr weiter. Ohne solche Regeln zum Bürokratieabbau werde ihre Partei auch keine Koalition eingehen.

Jüngsten Umfragen zufolge könnte Hüskens Partei am Sonntag aber an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Laut Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen kommt die FDP auf drei Prozent.

Die Spitzenkandidatin lässt sich davon nach eigenen Worten nicht entmutigen. An den Wahlkampfständen und in Gesprächen an der Haustür habe ihre Partei "sehr viel Support aus der Bevölkerung". Deshalb gehe sie davon aus, dass die Umfragen - "wie so oft in Sachsen-Anhalt" - nicht das Wahlergebnis sind. "Sachsen-Anhalt ist ja dafür bekannt, dass wir hinterher, ich sage mal, die Auguren Lügen strafen und sagen: Wir wählen dann doch so, wie wir das wollen und nicht, wie irgendwelche Umfragen uns das vorher versuchen zu suggerieren", sagte Hüskens.

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