Forscher

Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich 05.09.2026, 07:34 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Das Wasserdefizit in Deutschland und Europa hat sich in den vergangenen Monaten weiter verschlimmert. Das geht aus gemeinsamen Untersuchungen des Potsdamer Helmholtz-Zentrums für Geoforschung (GFZ) mit der Nasa und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt hervor. Man befürchte, "dass sich der Wasserspeicher bis Ende des Jahres nicht mehr erholen wird, selbst wenn im Herbst mehr Regen als üblich fallen sollte", schrieb ein GFZ-Sprecher.

Die Forscher beobachten den Gesamtwassergehalt auf und unter der Erdoberfläche. Daraus lasse sich laut GFZ errechnen, wie stark sich die Wasserspeicherung verändert.

"Seit 2015 sehen wir zunehmend trockenere Bedingungen in Deutschland als in den 15 Jahren davor", sagte Annette Eicker, Leiterin der Sektion Globales Geomonitoring und Schwerefeld am GFZ. Das regenreiche Jahr 2024 habe zwar zu einer Erholung der Wasserspeicherung geführt, danach folgte aber erneut eine starke Abnahme. Grundsätzlich sei die Abnahme der Grundwasserspeicherung "für den größten Teil des langfristigen Rückgangs der Wasserspeicherung in Deutschland verantwortlich".

Die Forscher sind besorgt, denn die aktuellen Daten bis Juni "konnten den Hitzesommer in Deutschland noch nicht abbilden", hieß es vom GFZ. Die Folgen der Hitzewellen würden sich erst in den Daten der nächsten Monate zeigen. Diese Daten sollen erst im Laufe des Herbstes vorliegen.

Insbesondere die Hitze reduziert laut den Forschenden die Wasserspeicherung. Der Abgleich mit den Niederschlagsdaten zeige keinen langfristig negativen Trend in den Niederschlagsmengen. Man sehe allerdings eine steigende potenzielle Verdunstung aufgrund gestiegener Lufttemperaturen - "also der Wassermenge, die vom Erdboden in die Atmosphäre transportiert werden kann", so der Sprecher des GFZ.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer