Forscher zu Klimakrise

'Wissenschaft wird wirklich nervös' 10.11.2025, 15:12 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BELÉM (dpa-AFX) - Zum Auftakt der Weltklimakonferenz in Brasilien hat sich der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Johan Rockström, beunruhigt über die eskalierende Klimakrise geäußert. "Die Wissenschaft wird wirklich nervös", sagte der Forscher vor Journalisten in Belém. "Verliert die Erde ihre Widerstandsfähigkeit? Wird ihre Kühlleistung geschwächt?", fragte er.

Selbst wenn alle Klimaschutzpläne aller Staaten umgesetzt werden, dürfte der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase bis 2030 nur um etwa fünf Prozent sinken, sagte er. Dies müsse aber Jahr für Jahr erreicht werden. "Bis 2030 müssen die Emissionen um 40 bis 45 Prozent gesenkt werden", sagte er.

"Brauchen keine weiteren Verhandlungen über Regeln"

An die zweiwöchige Konferenz, im UN-Jargon COP30 genannt, appellierte Rockström, jetzt vor allem ins Handeln zu kommen. "Wir brauchen keine weiteren Verhandlungen über Regeln. Diese COP, und alle zukünftigen, muss liefern." Denn die fatalen Folgen der Erderwärmung seien immer stärker spürbar. Als Beispiele nannte er mehr Gesundheitsschäden und eine sinkende Arbeitsproduktivität infolge von Hitzestress in immer mehr Staaten.

Die Gastgeber erwarten rund 50.000 Teilnehmer. Mehr als 190 Staaten beraten zwei Wochen lang, wie die Klimakrise eingedämmt werden kann. Dies sind etwa häufigere und heftigere Dürren, Stürme, Waldbrände und Überschwemmungen. Zudem geht es um Forderungen armer Staaten nach mehr Geld, um sich an diese lebensfeindlicheren Bedingungen anzupassen./toz/DP/nas

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