Frankreich mahnt auf G7-Treffen zu transatlantischer Einheit 06.05.2026, 16:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Frankreich hat auf dem Handelsministertreffen der führenden westlichen Industriestaaten (G7) einen Schulterschluss zwischen den USA und Europa angemahnt und vor Alleingängen und Drohgebärden gewarnt. Die transatlantischen Beziehungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten seien von entscheidender Bedeutung, sagte Frankreichs Handelsminister Nicolas Forissier zum Abschluss der G7-Beratungen in Paris.

"Sie müssen aus dieser Perspektive weiterhin auf Vertrauen, Vorhersehbarkeit, gegenseitigem Respekt und dem Zuhören füreinander aufbauen. Das lässt natürlich keinen Raum für einseitige Entscheidungen oder Drohungen, die Unsicherheit schaffen und geduldig aufgebaute Gleichgewichte infrage stellen", sagte Forissier. "Das ist nicht möglich." Frankreich hat im laufenden Jahr den G7-Vorsitz.

Der Pariser Handelsminister reagierte mit seiner Mahnung auf eine Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass er die Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingeführt werden, von 15 auf 25 Prozent erhöhen will. Trump begründete das mit dem Vorwurf, die EU halte sich nicht an das vereinbarte Handelsabkommen. Die Zollerhöhungen würden vor allem Deutschland treffen.

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