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Erste Leuchtturmprojekte für die Entwicklung der globalen digitalen Wirtschaft vorgestellt 04.07.2026, 16:58 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

PEKING, July 04, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Bei der Eröffnung der Global Digital
Economy Conference 2026 am 2. Juli haben die Internationale Fernmeldeunion, das
Internationale Handelszentrum und die Global Digital Economy Cities Alliance
(DEC40) gemeinsam die ?Global Digital Economy Lighthouse Case Collection (2026)"
veröffentlicht. Dreizehn beispielhafte digitale Projekte wurden als sogenannte
Leuchtturmprojekte ausgewählt und liefern praxisnahe Orientierungshilfen für die
Umsetzung des Global Digital Compact (GDC) der Vereinten Nationen.
Die 13 Leuchtturmprojekte wurden aus 308 Einreichungen aus mehr als 60 Ländern
ermittelt, wobei über 60 % der Bewerbungen aus Asien und Afrika stammten. Jedes
ausgewählte Projekt wurde anhand der Kernziele des Global Digital Compact, der
auf dem ?Summit of the Future" 2024 verabschiedet wurde, sowie der einschlägigen
Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs)
bewertet.
Die ausgezeichneten Projekte decken sechs Themenbereiche ab: digitale
Stadtverwaltung, inklusive digitale Dienste, grüne und resiliente Städte,
digitale Wirtschaft und lokale Entwicklung, intelligente Mobilität und
Raumentwicklung sowie soziale Inklusion schutzbedürftiger Bevölkerungsgruppen.
In den einzelnen Kategorien wurden mehrere chinesische Projekte ausgezeichnet,
darunter Pekings Plattform für die behördenübergreifende Zusammenarbeit
?Jingban", die zentrale Terminbuchungsplattform der Stadt Peking sowie das große
Sprachmodell ?Zhipu GLM". Chinas Erfahrungen mit der digitalen Transformation
liefern wertvolle Orientierung für andere sich entwickelnde Länder.
Bei der Bewertung der Fallbeispiele stellten die Experten fest, dass digitale
Lösungen in sich entwickelnden Ländern häufig unter deutlich größeren
Ressourcenbeschränkungen entstehen - etwa aufgrund einer geringeren
Netzabdeckung, niedrigerer digitaler Kompetenz oder begrenzterer finanzieller
Spielräume. Paradoxerweise haben gerade diese Einschränkungen zur Entwicklung
anpassungsfähigerer, kostengünstigerer und besser skalierbarer Lösungen geführt.
?Die digitale Dividende kommt nicht automatisch allen zugute", so Francis Gurry,
Vorsitzender der Global Digital Economy Cities Alliance und Präsident des
Lighthouse Case Review and Management Committee. ?Inklusivität ist kein
Nebenprodukt der technologischen Entwicklung, sondern ein politisches Ziel, das
aktiv verfolgt werden muss."
Die Leuchtturmprojekte werden als globales öffentliches Gut auf den offiziellen
Websites der drei mitveranstaltenden Institutionen veröffentlicht, damit andere
Länder von ihnen profitieren und daraus lernen können. Darüber hinaus werden
diese Ansätze im Rahmen der Süd-Süd- und Dreieckskooperation an die
Gegebenheiten von Ländern und Regionen mit unterschiedlichem Entwicklungsstand
angepasst und dort umgesetzt.
Die ?Global Digital Economy Cities Alliance" wurde im Juli 2025 von Peking
gemeinsam mit rund 40 Städten weltweit gegründet, um eine Plattform für den
Austausch von Erfahrungen und die Zusammenarbeit zwischen Städten zu schaffen.
Die zweite Runde zur Einreichung von Leuchtturmprojekten startet noch im Laufe
dieses Jahres.
Quelle: Global Digital Economy Conference 2026
Frau Zhu, Tel: 86-10-63074558Â
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