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GNW-News

Neuer Anaqua-Bericht zeigt sprunghaften Anstieg bei Patentanmeldungen im Bereich KI-Halbleiter 01.09.2026, 20:36 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BOSTON, Sept. 01, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Anaqua
(https://www.anaqua.com/?utm_source=wire&utm_medium=press&utm_campaign=semicondu
ctor-report), der führende Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für
das Innovations- und IP-Management, gab heute die wichtigsten Ergebnisse seines
früher am Tag veröffentlichten Patentberichts zur Halbleiterindustrie 2026: KI-
und Innovationstrends bekannt. Der Bericht, eine Analyse der weltweiten
Patentaktivität im Halbleiterbereich, zeigt einen Markt im strukturellen Wandel,
der maßgeblich von den Anforderungen der künstlichen Intelligenz (KI)
vorangetrieben wird. Während die Zahl der Patentanmeldungen im Halbleiterbereich
in den vergangenen fünf Jahren insgesamt um 78?% stieg, nahm die Zahl der
Patentanmeldungen an der Schnittstelle von KI und Halbleitertechnologie um
114?% und damit fast 40?% schneller zu. KI beeinflusst nicht nur die Innovation
im Halbleiterbereich, sondern prägt diese zunehmend auf jeder Ebene des
Technologie-Stacks - von der Chiparchitektur über Grafikprozessoren (GPUs) und
Inferenzprozessoren bis hin zu maßgeschneiderten Beschleunigern für Hyperscaler.
?Halbleiter bilden das Fundament der Technologiebranche und ihre Fortschritte
erschließen völlig neue Innovationsfelder", so Toni Njim, Chief Product Officer
bei Anaqua. ?Wir wollten genau messen, wie stark künstliche Intelligenz (KI)
diese technologische Basis weiterentwickelt. Und die Antwort ist eindeutig: KI
beeinflusst die Innovation im Halbleiterbereich nicht mehr nur. Sie prägt sie,
und das Ausmaß dieses Einflusses ist erstaunlich."
Auf Grundlage der Analyse von mehr als 700.000 Patentanmeldungen im
Halbleiterbereich mit Anaquas Patentanalyseplattform AcclaimIP zeigt der Bericht
den Einfluss der KI auf nahezu jede Ebene der Chip-Innovation.
Wichtige Erkenntnisse aus Anaquas Patentbericht zur Halbleiterindustrie 2026:
  * KI ist ein überproportionaler, struktureller Treiber der
    Halbleiterinnovation. Es handelt sich nicht nur um einen vorübergehenden
    zyklischen Effekt. Die Zahl der Patentanmeldungen an der Schnittstelle von
    KI und Halbleitertechnologie stieg um 114?%, gegenüber 78?% im breiteren
    Vergleichsfeld. Eine genauere Betrachtung wichtiger Halbleiterbereiche im
    KI-Umfeld macht noch deutlicher, dass KI einen überproportionalen Einfluss
    auf den Chipmarkt ausübt. Dies ist kein Nischentrend: KI ist zum
    maßgeblichen Faktor dafür geworden, wo F&E-Investitionen in der
    Halbleiterindustrie und Patentanmeldungen getätigt werden.
  * Die Größe von NVIDIAs Patentportfolio mag im Verhältnis zu seiner
    Marktdominanz gering erscheinen, da sein Wettbewerbsvorteil nicht auf der
    Hardware beruht. NVIDIA hält lediglich 49 Halbleiterpatente mit ?GPU" im
    Titel (Platz 7) und belegt Platz 15 bei Inferenzchips. Sein dauerhafter
    Wettbewerbsvorteil liegt in seinem 2006 eingeführten CUDA-Softwareökosystem
    (Compute Unified Device Architecture).
  * IBM ist führend in den wissenschaftlich anspruchsvollsten Bereichen. IBM
    führt bei Patentanmeldungen an der Schnittstelle von KI und
    Halbleitertechnologie (794) sowie im Bereich der analogen KI (389), wobei
    sich sein Patentportfolio auf Spitzentechnologien konzentriert. Dazu gehören
    Quantencomputing, neuromorphe Chips und Phasenwechselspeicher, die die
    Gewichte neuronaler Netze direkt auf dem Chip codieren (und dabei eine rund
    14-mal höhere Energieeffizienz erreichen sollen und nun über den Spyre-
    Beschleuniger kommerziell zum Einsatz kommen).
  * Qualcomm verlagert seinen Schwerpunkt rasch vom Mobilbereich auf
    Rechenzentren. Qualcomm, seit Langem im Bereich der On-Device- und Edge-KI
    verankert, belegt Platz 9 im Bereich Inferenz (655 Anmeldungen, wobei vor
    fünf Jahren noch kein einziges Patent erteilt worden war) und verzeichnet
    eine der stärksten Wachstumsraten im Bericht: einen Anstieg um 186?% bei KI-
    Architekturen (252 Anmeldungen) sowie eine zunehmend starke Position im GPU-
    Bereich (Platz 4, 134 Anmeldungen). Seine Aktivitäten im Analogbereich
    umfassen neuromorphe mobile Schaltungen sowie die neuen
    Inferenzbeschleuniger AI200/AI250 für Rechenzentren, die Energieeffizienz
    und Speicherkapazität als Differenzierungsmerkmale gegenüber Wettbewerbern
    nutzen.
  * Samsung nutzt seine starke Position im Speicherbereich, um eine breite
    Führungsposition bei KI-Hardware aufzubauen. Samsung führt bei
    Patentanmeldungen zu KI-Architekturen (1.194 Anmeldungen) und bei High
    Bandwidth Memory (HBM, 107 Anmeldungen) und belegt sowohl bei der Inferenz
    als auch bei der analogen KI den zweiten Platz, wobei das Spektrum von
    neuronalen Verarbeitungseinheiten (NPUs) über Processing-in-Memory (PIM) bis
    hin zur System-on-Chip-Produktreihe Exynos reicht. Samsung ist das
    deutlichste Beispiel dafür, wie ein Speicherhersteller seine bestehende
    Basis nutzt, um über das gesamte KI-Chip-Spektrum hinweg eine starke
    Position aufzubauen.
  * China dominiert die Patentanmeldungen im Bereich der KI-Inferenz mit
    deutlichem Abstand und legt bei GPUs rasch zu. Mit 5.387 Patentanmeldungen
    zu Inferenztechnologien und Beschleunigern innerhalb von fünf Jahren liegen
    staatlich verbundene chinesische Einrichtungen weit vor Samsung mit
    1.897 Anmeldungen. Dazu zählen Universitäten, nationale Forschungslabore und
    staatliche Forschungsinstitute. Dieselben Einrichtungen belegen bei GPU-
    Patentanmeldungen den dritten Platz, während Start-ups wie Moore Threads und
    Muxi an Bedeutung gewinnen. Dies lässt sich als Reaktion auf die US-
    Exportbeschränkungen mit dem Ziel größerer technologischer Souveränität im
    Halbleiterbereich interpretieren.
  * Intel ist strategisch gut für eine KI-geprägte Zukunft aufgestellt. Intel
    führt mit 188 GPU-bezogenen Halbleiter-Patentanmeldungen. Bei KI-
    Architekturen in integrierten Schaltungen (ICs) belegt das Unternehmen mit
    967 Anmeldungen den zweiten Platz. Intel belegt mit 23 Patenten mit Bezug zu
    HBM den dritten Platz und mit 225 erteilten Patenten an der Schnittstelle
    von KI und analogen ICs den fünften Platz. Bei Halbleiterpatenten für
    Inferenzanwendungen liegt das Unternehmen mit 792 Patenten auf Rang 8.
  * Hyperscaler sind zu Chipentwicklern geworden. Patentanmeldungen zu
    Alphabet/Googles Tensor Processing Unit (TPU) und Microsofts KI-
    Beschleuniger Maia finden sich in nahezu allen Bereichen, in denen sich KI
    und Halbleitertechnologie überschneiden. Dies zeigt, dass Cloud-Giganten
    maßgeschneiderte Chips für ihre eigenen Workloads entwickeln, anstatt
    Standardchips zu kaufen - ein Wandel hin zu vertikaler Integration, der auch
    verändert, wer die Kontrolle über KI-Hardware hat.
Anaquas Patentbericht zur Halbleiterindustrie
Anaquas Patentbericht zur Halbleiterindustrie basiert auf einer Analyse von
insgesamt 713.755 Patentanmeldungen mit Halbleiterbezug aus den vergangenen fünf
Jahren, darunter mehr als 174.000 allein aus den jüngsten zwölf Monaten. Der
Bericht wurde anhand von Daten aus Anaquas Patentanalyseplattform AcclaimIP
erstellt, die zwischen Mai und Juni 2026 abgerufen wurden. Alle Abfragen wurden
über den Model Context Protocol Connector (MCP-Connector) von AcclaimIP
ausgeführt, der einen direkten programmatischen Zugriff auf die gesamte
Patentdatenbank ermöglicht. Ein kostenloses Exemplar des Berichts erhalten Sie
unter https://go.anaqua.com/2026-semiconductor-patent-report.
Über Anaqua
Anaqua, Inc. ist ein führender Anbieter von integrierten Technologielösungen und
Dienstleistungen für das Management von geistigem Eigentum (IP) für Unternehmen
und Anwaltskanzleien. Die IP-Management-Softwareplattformen bieten Best-
Practice-Workflows mit Big-Data-Analysen und technologiegestützten
Dienstleistungen. Ziel ist es, eine intelligente Umgebung zu schaffen, die als
Grundlage für IP-Strategien dient, IP-Entscheidungen ermöglicht, IP-Abläufe
optimiert und die Handlungsfreiheit von Unternehmen schützt - zugeschnitten auf
die Bedürfnisse jedes einzelnen Segments. Inzwischen nutzen fast die Hälfte der
100 größten US-Patentanmelder und globalen Marken sowie eine wachsende Zahl von
Anwaltskanzleien weltweit die Lösungen von Anaqua. Über zwei Millionen IP-
Führungskräfte, Anwälte, Rechtsanwaltsfachangestellte, Administratoren und
Innovatoren nutzen die Plattform für ihre Anforderungen im IP-Management. Das
Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Boston und unterhält Niederlassungen in den
USA, Europa, Asien und Australien. Weitere Informationen finden Sie
unter Anaqua.com
(https://www.anaqua.com/?utm_source=wire&utm_medium=press&utm_campaign=semicondu
ctor-report-pressrelease) oder auf dem LinkedIn-Profil
(https://www.linkedin.com/company/anaqua/) von Anaqua.
MEDIENKONTAKT:
Jean Kondo
Anaqua
(https://www.anaqua.com/?utm_source=wire&utm_medium=press&utm_campaign=semicondu
ctor-report-pressrelease)
+1-617-375-5808
media@anaqua.com (mailto:media@anaqua.com)
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