GNW-News

Umfrage: Fast 90 % der Rechts- und IT-Experten sehen operative Lücken als größte Gefahr für die Rechtssicherheit - nicht die Regulierung 26.02.2026, 21:11 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

^PORTLAND, Oregon, Feb. 26, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Exterro

(http://www.exterro.com/), ein führender Anbieter von Legal Technology für

Unternehmen in den Bereichen eDiscovery, Datenschutz, digitale Forensik und

Information Governance, hat heute neue Forschungsergebnisse veröffentlicht.

Diese zeigen eine wachsende Diskrepanz zwischen der zunehmenden Komplexität von

Discovery-Prozessen und der organisatorischen Bereitschaft der Unternehmen.

In zwei Umfragen unter mehr als 400 Fachkräften aus den Bereichen Recht, IT,

Data Governance und Sicherheit, die direkt in den Bereichen Discovery,

Datenrisiko und damit verbundenen Rechtsfunktionen tätig sind, wird deutlich:

Die größten Risiken für eine rechtssichere eDiscovery liegen nicht mehr in

regulatorischen Anforderungen, sondern in operativen Schwächen innerhalb der

Unternehmen selbst.

?Moderne Discovery ist längst keine isolierte Rechtsfunktion mehr, sondern eine

bereichsübergreifende Kompetenz, die passende Plattformen und eine enge

Abstimmung der beteiligten Teams erfordert", sagte Rasheedah Bilal, Sr.

Technical Enterprise Program Manager, Legal & HR bei Bill.com. ?Technologie ist

entscheidend - ebenso wichtig ist jedoch, dass juristische Expertise bei der

Einführung von Plattformen und der Gestaltung von Workflows eine zentrale Rolle

spielt. Wenn beides zusammenkommt, entsteht Rechtssicherheit."

Schlechte operative Strukturen gefährden die Rechtssicherheit

In einer Live-Abstimmung während des von Exterro veranstalteten eDiscovery Day

(https://www.exterro.com/about/news/exterro-announces-11th-annual-ediscovery-

day-on-december-4-leading-the-conversation-on-ai-risk-and-the-future-of-

discovery) gaben nahezu 90 % der Teilnehmer an, dass interne Herausforderungen -

etwa Budgetbeschränkungen, fehlende Fachkompetenz oder mangelnde zentrale

Governance - das größte Hindernis für rechtssichere und kosteneffiziente

Discovery-Verfahren darstellen. Lediglich 10 % nannten regulatorische

Unsicherheiten als Hauptrisiko.

?Rechtssicherheit geht heute nicht erst im Gerichtssaal verloren - sie wird

durch operative Bruchstellen gefährdet. Da KI zunehmend zum Standard in

Discovery-Workflows wird, benötigen Rechtsteams Governance- und Readiness-

Frameworks, die mit dieser Entwicklung Schritt halten", sagte Nancy Patton,

Esq., CEDS Senior Director, Solution Consulting bei Exterro. ?Wir sind

überzeugt: Intelligenter zu agieren macht den Unterschied - und das beginnt

damit, Menschen, Prozesse und Daten zusammenzuführen, damit Unternehmen

schneller reagieren, Risiken senken und belastbar bleiben können."

KI ist bereits fester Bestandteil moderner Discovery-Workflows

Die Studie bestätigt, dass KI schnell in juristische Arbeitsprozesse integriert

wird:

* 47 % der Teams setzen KI bereits in der eDiscovery ein

* Fast 80 % nutzen KI oder bereiten deren Einführung vor

Mit dem Übergang von der Experimentierphase in den operativen Alltag müssen sich

auch die Rahmenbedingungen für Governance und Rechtssicherheit entsprechend

schnell weiterentwickeln.

?Wir beobachten aus erster Hand, wie schnell KI in Discovery-Workflows Einzug

hält", sagte Ryan O'Leary, Research Director bei IDC. ?Das Potenzial ist enorm -

das gilt aber auch für die Verantwortung. Rechtsteams benötigen

Rahmenbedingungen für Governance und Rechtssicherheit, die mit der

Innovationsgeschwindigkeit Schritt halten."

2026 wird von KI und Governance gemeinsam geprägt sein

Auf die Frage, welche Faktoren die eDiscovery-Strategie im Jahr 2026 maßgeblich

beeinflussen werden, nannten die meisten Befragten:

* KI und Automatisierung

* Data Governance und Datenaufbewahrung

Zusammen entfielen auf diese beiden Aspekte nahezu 60 % der Antworten. Das

signalisiert, dass Unternehmen Governance zunehmend als notwendige Grundlage für

erfolgreiche Automatisierung begreifen.

?KI mag Discovery grundlegend verändern - doch ob dieser Wandel nachhaltig ist,

entscheidet die Governance", sagte Anthony Diaz, CISO bei Exterro.

?Aufbewahrungsrichtlinien, Kontrolle und Verantwortlichkeit sind die

Voraussetzungen dafür, dass Automatisierung rechtssicher bleibt. Genau deshalb

macht intelligenteres Handeln den Unterschied: KI-gestützte Discovery muss von

Anfang an auf disziplinierter Governance aufbauen."

Abstimmung zwischen Legal und IT ist inzwischen Voraussetzung für

Rechtssicherheit

In der Untersuchung von Exterro stimmten überwältigende 97 % der Befragten zu,

dass die Kommunikation zwischen Legal und IT unmittelbaren Einfluss auf

Geschwindigkeit, Genauigkeit und rechtliche Belastbarkeit von eDiscovery hat -

kein einziger Teilnehmer widersprach dieser Aussage.

Über Exterro

Exterro unterstützt Unternehmen bei der Verwaltung von Datenrisiken mit einer

umfassenden Plattform für E-Discovery, Datenschutz, Cybersicherheit und

-verwaltung sowie digitale Forensik. Im Gegensatz zu anderen Softwareanbietern

macht es Exterro Unternehmen leicht, ihre Daten zu verstehen und schnell

Maßnahmen zu ergreifen. Die KI-gesteuerten Lösungen von Exterro liefern präzise,

umsetzbare Erkenntnisse, damit Unternehmen Compliance sicherstellen, Risiken

reduzieren, Abläufe rationalisieren und gleichzeitig Kosten senken können. Dank

Exterro können Unternehmen ihre dringendsten Datenherausforderungen mit der

nötigen Transparenz und Zuversicht angehen. Für weitere Informationen besuchen

Sie bitte www.exterro.com (http://www.exterro.com/)

Medienkontakt:

Hazel Ramirez

hazel@plat4orm.com (mailto:hazel@plat4orm.com)

°

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer