Anzeige
++++++ US-Rohstoffboom entfesselt: Trump-Förderung als Mega-Hebel: Steht dieser Börsenneuling vor einer historischen Kursexplosion? ++++++

Gold, Silber und Bitcoin leiden nach soliden US-Jobdaten unter Inflationssorgen 05.06.2026, 17:34 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Gold 4.337,67 USD -3,20 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Silber 1 Unze Fixing 68,85 USD -7,05 % ARIVA Indikation Rohstoffe

Nach robusten US-Arbeitsmarktdaten hat die Aussicht auf steigende US-Leitzinsen bereits in diesem Jahr die Kurse wichtiger Edelmetalle belastet. So fiel die Notierung für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) Gold am Freitagnachmittag in London auf rund 4.347 US-Dollar. Das ist das tiefste Niveau seit Ende März. Der Preis für eine Feinunze Silber sank um fast sieben Prozent auf rund 69 Dollar.

Gold und Silber litten unter robusten US-Arbeitsmarktdaten, die zu einem Anstieg des US-Dollars EU0009652759 und der Renditen am Anleihenmarkt führten. Der Jobmarkt in den USA hatte im Mai positiv überrascht, denn die Beschäftigtenzahl war deutlich stärker gestiegen als erwartet. Dies schürte Erwartungen auf Leitzinsanhebungen der US-Notenbank im späteren Jahresverlauf und machte die beiden Edelmetalle unattraktiver, da sie selber keine Zinsen abwerfen.

Der starke Dollar drückte zusätzlich auf die Nachfrage, da Gold und Silber in der US-Währung notieren. Für Investoren außerhalb des Dollar-Raums werden die Edelmetalle dadurch also teurer.

Bereits seit Wochen sind Gold und Silber wegen hoher Inflationsrisiken im Zuge des Iran-Krieges bei Anlegern kaum gefragt. Insbesondere Gold kann im derzeitigen Umfeld kaum von seiner traditionellen Funktion als "Notanker" in wirtschaftlich schwierigen Zeiten profitieren. Wegen der anhaltenden faktischen Blockade der für die Schifffahrt wichtigen Straße von Hormus besteht die Sorge, dass der Ölpreis für längere Zeit auf hohem Niveau notieren und so die Teuerung anheizen könnte.

Auch aus markttechnischer Sicht ist Gold derzeit angeschlagen. Der Preis ist leicht unter die viel beachtete 200-Tage-Durchschnittslinie gerutscht, die den positiven langfristigen Aufwärtstrend beschreibt. Sollte der Goldpreis nachhaltig unter diese Linie fallen, sieht Marktstratege Elias Haddad von der Investmentbank Brown Brothers Harriman & Co. das Risiko weiterer Kursverluste.

Unter diesen für Risikoanleihen schlechten Rahmenbedingungen setzte der Bitcoin seine jüngste Talfahrt fort. Die älteste und wichtigste Kryptowährung notierte zuletzt auf der Plattform Bitstamp bei gut 60.700 Dollar und damit in der Nähe des Anfang Februar erreichten Jahrestiefs. In einem ohnehin von geldpolitischer Unsicherheit geprägten Umfeld könnte das jüngste Bekanntwerden des Bitcoin-Verkaufs durch den US-Kryptowährungsinvestor Strategy US5949724083 das Fass zumindest teilweise zum Überlaufen gebracht und die jüngste Schwäche verstärkt haben, schrieb Marktexperte Timo Emden von Emden Research.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 3,04
Hebel: 19
mit starkem Hebel
Ask: 6,36
Hebel: 7
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. Eine vorgeschriebene allgemeine Mitteilung gemäß BaFin-Beschluss.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW298A GW253V. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer