Israel

Entwaffnung der Hisbollah bleibt zentrales Ziel 17.04.2026, 13:44 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Israel pocht trotz der Waffenruhe im Libanon-Krieg darauf, dass die dort ansässige Hisbollah-Miliz entwaffnet wird. "Das von uns definierte Ziel - die Entwaffnung der Hisbollah mit militärischen oder politischen Mitteln - war und bleibt das Ziel des Einsatzes", sagte Verteidigungsminister Israel Katz in einer Videobotschaft. Der Vorstoß israelischer Bodentruppen sowie die Luftangriffe auf die vom Iran unterstützten Hisbollah-Kämpfer hätten viele Erfolge gebracht, seien aber noch nicht abgeschlossen.

Da US-Präsident Donald Trump an der Waffenruhe-Vereinbarung beteiligt sei, übe dies auch Druck auf die libanesische Regierung aus, die Entwaffnung durchzusetzen, so Katz. Allerdings hatte die Regierung in Beirut bereits in der Vergangenheit zugesagt, die Hisbollah im Süden des Landes zu entwaffnen - erreicht wurde das aber nicht. Ein Grund ist, dass die Hisbollah der regulären Armee nach Ansicht vieler Experten militärisch überlegen ist.

Eroberte Gebiete sollen gehalten werden

Katz betonte zugleich, dass israelische Soldaten die von ihnen eroberten Gebiete im Süden des Nachbarlandes halten, um Nordisrael vor Angriffen der Hisbollah zu schützen. Auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am Donnerstag gesagt, dass die Armee während der Waffenruhe in einer rund zehn Kilometer breiten "Sicherheitszone" bleiben werde.

Katz kündigte nun auch erneut die Zerstörung aller Häuser in grenznahen Dörfern im Süden des Libanon an. Dies hatte er bereits Ende März gesagt und diesen umstrittenen Plan damit begründet, dass die Hisbollah die Gebäude für ihre Zwecke nutze. Viele Ortschaften im Süden gelten zwar als Hochburgen der Miliz, die Angaben lassen sich derzeit aber nicht unabhängig überprüfen.

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