Anzeige
+++Breaking News: Copper One entdeckt neue Zone auf Redonda!+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Kritik am geplanten Bundeswehr-Aus an Berliner Schulen 18.10.2026, 18:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Verteidigungsminister Boris Pistorius kritisiert die Pläne von Linken, Grünen und SPD in Berlin, nach denen die Bundeswehr nicht mehr in die Schulen gehen soll. Es sei "völlig unverständlich, eine erst im Juni dieses Jahres geschlossene Kooperationsvereinbarung zu beenden", sagte der SPD-Politiker dem "Tagesspiegel". Ähnlich äußerte er sich in der "Bild".

"Es würde zwar vermutlich nicht das Aus der Jugendoffizierinnen und Jugendoffiziere an Berliner Schulen bedeuten. Nach dem Sondierungsergebnis in Berlin läge es aber - noch mehr als jetzt - an den einzelnen Schulen, immer wieder neu zu prüfen, welche Referentinnen und Referenten sie einladen könnten", sagte der Minister dem "Tagesspiegel" weiter.

Sondierungspapier sieht Ende der Kooperation vor

In einem Sondierungspapier, das Linke, Grüne und SPD zum Abschluss ihrer Vorgespräche am Wochenende vorlegten, ist unter anderem vorgesehen, dass die Berliner Bildungsverwaltung keine Kooperation mehr mit der Bundeswehr eingeht. Die Kooperationsvereinbarung, die es auch in anderen Bundesländern gibt, sieht unter anderem vor, dass sogenannte Jugendoffiziere Schulen besuchen. Jugendoffiziere sind speziell ausgebildete Soldatinnen und Soldaten, die von Schulen eingeladen werden können, um dort etwa Vorträge über Sicherheitspolitik zu halten oder den Auftrag der Bundeswehr zu erläutern.

Pistorius befürchtet, dass ein Ende der Kooperationsvereinbarung der Berliner Bildungsverwaltung mit der Bundeswehr zu Unsicherheiten bei Lehrerinnen und Lehrern darüber führen könnte, "ob Jugendoffiziere an Schulen überhaupt noch politisch gewollt sind." Dabei habe sich der Einsatz der Jugendoffiziere an Schulen in vielen Bundesländern sehr bewährt und müsse auch von der Landesregierung in Berlin weiterhin grundsätzlich gewollt sein, sagte Pistorius.

Pistorius: "Signal gegen die Bundeswehr"

Die Bundeswehr brauche jetzt, da sich die Bedrohungslage verschärft habe, auch auf Landesebene eine unmissverständliche politische Unterstützung. "Die Beendigung der Kooperationsvereinbarung in Berlin wäre ein Signal gegen die Bundeswehr und ihren wichtigen Auftrag. Dieses Signal darf nicht von Berlin ausgehen."

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte, warnte ebenfalls vor den rot-grün-roten Plänen in Berlin. "Allein die Absicht einer links-geführten Regierung, die Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr aufzukündigen, offenbart ein gestörtes Verhältnis zu unserer Truppe und zeigt eine sicherheitspolitische Fehleinschätzung", sagte Otte dem "Focus".

Die Co-Fraktionsvorsitzende der Berliner Linken, Elif Eralp, will erste linke Regierungschefin in der Hauptstadt werden. Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September war die Linke mit 25,7 Prozent mit Abstand stärkste Kraft geworden. Nun wird versucht, in der Hauptstadt eine rot-grün-rote Regierung zu bilden.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer