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Land Berlin und israelischer Luftfahrtkonzern arbeiten zusammen 11.06.2026, 18:14 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Das Land Berlin und der Konzern Israel Aerospace Industries (IAI) wollen gemeinsam ein Innovationszentrum für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung gründen. Das teilte die Berliner Senatskanzlei mit. Eine entsprechende Absichtserklärung haben Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und der IAI-Vorstandsvorsitzende Boaz Levy am Nachmittag unterzeichnet.

Das Innovationszentrum soll Start-ups in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Sicherheit und sogenannte Dual-Use-Technologien - die militärisch und zivil genutzt werden können - unterstützen. Das Ziel sei, Berlins Innovationsökosystem zu stärken, neue industrielle Kapazitäten aufzubauen und qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.

"Berlin ist der geeignete Standort für ein Innovationszentrum für Luft- und Raumfahrt und Verteidigung", sagte Wegner. Angesichts globaler Krisen sei es wichtig, ein solches Zentrum in Berlin zu errichten und Investitionen in die Luft- und Raumfahrt gezielt zu unterstützen. "Unser Ziel ist es, Berlin zum Innovationsstandort Nummer eins zu entwickeln."

IAI baut Drohnen und Raketenabwehrsysteme

Das israelische Unternehmen IAI entwickelt und produziert unter anderem zivile und Kampfflugzeuge, Drohnen und Raketen. Es ist bekannt für das Raketenabwehrsystem Arrow-3 und das autonome U-Boot BlueWhale. Es betreibt außerdem Accelerator-Programme wie Catalyst, die jungen Start-ups helfen, sich zu etablieren und Investoren zu finden.

Berlin setzt große Hoffnungen in den Bereich Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und sieht dort großes Wachstumspotenzial, wie Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey im April erklärte. In der Stadt gebe es bereits rund 130 Unternehmen aus diesem Bereich sowie mehr als 400 Unternehmen, die an Dual-Use-Technik arbeiteten.

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