Anzeige
+++Analysten prognostizierten 13,5 Millionen C$ Umsatz.: Das Unternehmen meldete 20,5 Millionen C$.+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Le Pen will Entscheidung über EU-Haushalt bremsen 14.10.2026, 22:55 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Frankreichs führende Rechtsnationale und Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen will als mögliche Staatschefin keinen EU-Haushalt akzeptieren, der vor der kommenden französischen Wahl beschlossen wird. Eine vorherige Entscheidung wäre ein "demokratischer Skandal", sagte die Politikerin des Rassemblement National (RN) in Brüssel am Vorabend des Treffens von Staats- und Regierungschefs der EU, die sich unter anderem zu dem Budget beraten wollen.

Le Pen forderte, die Verhandlungen über den EU-Haushalt für den Siebenjahreszeitraum von 2028 bis 2034 erst nach den anstehenden Wahlen in Frankreich, Italien, Polen und Spanien abzuschließen. Eigentlich soll eine Verständigung der EU-Staaten bis Ende dieses Jahres erzielt werden. Wegen großer Differenzen ist ein Durchbruch bis dahin derzeit jedoch fraglich. Bundeskanzler Friedrich Merz wies das jüngste Konzept der aktuellen irischen Ratspräsidentschaft mit einem Volumen von rund 1,826 Billionen Euro als inakzeptabel zurück. Deutschland und andere Länder wollen Kürzungen um mehrere Hundert Milliarden Euro.

Le Pen liegt bei Umfragen für erste Wahlrunde vorn

Die Haushalts-Verhandlungen will Le Pen - in dem Fall, dass sie Frankreichs Präsidentin werden sollte - selbst zu Ende bringen. In den Umfragen für die Wahl im kommenden Frühjahr liegt sie derzeit deutlich vor den anderen Kandidaten und hat gute Chancen, in die Stichwahl zu kommen.

Angesichts der angespannten französischen Staatsfinanzen will die RN-Politikerin keine steigende Belastung für ihr Land. Dafür müsste aus Le Pens Sicht die Kommission Programme aufgeben, die ihr zufolge über Kompetenzen der EU hinausgehen, etwa in der Diplomatie oder Entwicklungspolitik. Die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten müssen sich einstimmig auf das Langzeitbudget einigen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer