Anzeige
+++Antimon wieder im Fokus: ATMY erreicht Allzeithoch – Verteidigungsnachfrage treibt den Markt ATMY erreicht Allzeithoch – Verteidigungsnachfrage treibt den Markt+++
Mansoori

Aus für Frankfurter Bayer-Werk völlig inakzeptabel 13.05.2025, 16:15 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Bayer 38,53 EUR -3,65 % Gettex

WIESBADEN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die geplante Schließung des Bayer -Werks in Frankfurt stößt auf scharfe Kritik der Landesregierung in Wiesbaden. "Die Schließung eines hessischen Standorts ist für uns völlig inakzeptabel", erklärte Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD). "Sie widerspricht den Prinzipien der Sozialpartnerschaft, auf denen unsere Arbeitswelt basiert."

Mansoori forderte Bayer auf, "endlich ernsthaft mit den Belegschaftsvertretern nach Alternativen zu suchen und fair zu verhandeln". "Wenn der Konzern sich auf diesen Dialog einlässt, stehen wir als Land an der Seite der Beschäftigten und unterstützen, wo immer es nötig ist."

Bayer hatte am Montag angekündigt, sein Pflanzenschutz-Geschäft neu aufzustellen und den Standort im Frankfurter Industriepark Höchst mit rund 500 Beschäftigten bis Ende 2028 zu schließen. Allerdings sollen nicht alle Jobs wegfallen. Für Teile der Pflanzenschutz-Produktion soll ein Käufer gefunden werden, andere sollen auf die Standorte in Dormagen und Knapsack (Nordrhein-Westfalen) übergehen. Die Forschung und Entwicklung werde in Monheim am Rhein gebündelt. Als Grund gab der Pharma- und Agrarchemiekonzern harte Billigkonkurrenz aus Asien, Überkapazitäten und zunehmende Regulierung an.

Betriebsrat kündigt Widerstand an

Die Chemiegewerkschaft IG BCE und der Bayer-Gesamtbetriebsrat hatten die Schließungspläne für Frankfurt als "Zäsur in der 162-jährigen Konzerngeschichte" kritisiert. Marianne Maehl, Bayer-Betriebsratsvorsitzende in Frankfurt, kündigte Widerstand der Arbeitnehmer an. "Wir werden kämpfen - für den Erhalt des Standorts, für unsere Zukunft und für faire Perspektiven."

Das geplante Aus des Bayer-Werks in Frankfurt ist ein schwerer Schlag für den Industriepark Höchst, wo rund 90 Chemie- und Pharmaunternehmen mit etwa 20.000 Beschäftigten ansässig sind. Erst vergangenes Jahr hatte der Chemieriese BASF angekündigt, seinen Standort in Frankfurt aufzugeben.

IHK sieht Bayer-Rückzug als Alarmsignal

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt bezeichnete den Rückzug von Bayer als Alarmsignal. "Der Industrie-Standort Deutschland wird durch zahlreiche staatlich bedingte Standort-Nachteile wie teure Energie, hohe Steuer- und Abgabenlast sowie Überregulierung und Bürokratie im internationalen Wettbewerb zurückgeworfen", sagte IHK-Präsident Ulrich Caspar. Die Bundesregierung müsse schnell die wirtschaftlichen Bedingungen verbessern. "Nur dann werden Industrieunternehmen künftig hier investieren und dem globalen Wettbewerbsdruck standhalten können."/als/DP/men

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,19
Hebel: 20
mit starkem Hebel
Ask: 0,75
Hebel: 5
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VY2N07 VJ6NJJ. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 20:30 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 20:29 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:40 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:15 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer