Anzeige
+++Wall Street steigt ein: Trump, CFTC, Cantor Fitzgerald – und mittendrin dieser 22-Mio.-Small-Cap an der Crypto.com-Börse Trump, CFTC, Cantor Fitzgerald – und mittendrin dieser 22-Mio.-Small-Cap an der Crypto.com-Börse+++
PortfolioPlus
Portfolio-Tracker – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Mehr Kaufkraft

Tariflöhne steigen wohl stärker als Preise 25.08.2026, 08:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die Tariflöhne in Deutschland dürften im laufenden Jahr einer Hochrechnung zufolge stärker steigen als die Verbraucherpreise. Unter dem Strich könnte den Tarifbeschäftigten nach Abzug der Inflation ein realer Lohnzuwachs von 0,7 Prozent bleiben, wie das WSI-Tarifarchiv der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung errechnet hat. Somit hätten die Menschen mehr Kaufkraft und könnten mehr konsumieren, was die Konjunktur ankurbeln würde.

Berücksichtigt wurden in den Berechnungen die Tarifeinigungen aus dem ersten Halbjahr des laufenden Jahres sowie die bereits in den Vorjahren für 2026 vereinbarten Tariferhöhungen. Auf dieser Basis steigen die Tariflöhne im laufenden Jahr nominal um durchschnittlich 3,1 Prozent. Dem steht eine durchschnittliche Steigerung der Verbraucherpreise um 2,4 Prozent im ersten Halbjahr gegenüber.

Für das Gesamtjahr 2025 hatte das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung einen durchschnittlichen Zuwachs der Tariflöhne um 2,6 Prozent und ein reales Lohnplus von 0,4 Prozent errechnet.

In einigen großen Branchen wird noch verhandelt

Von den aktuellen Tariferhöhungen profitieren den Angaben zufolge mehr als 15 Millionen Beschäftigte. In einigen großen Branchen wie dem Einzelhandel wird noch verhandelt, in der Metall- und Elektroindustrie beginnen die Tarifverhandlungen im Herbst.

"Da nach den jetzigen Prognosen auch die Inflationsraten noch etwas höher ausfallen werden, hängt es von den noch offenen Tarifrunden ab, ob am Ende des Jahres die Kaufkraft gesichert werden kann", sagte der Leiter des WSI-Tarifarchivs, Thorsten Schulten. Der Rückgang der Reallöhne aus den Krisenjahren 2021 bis 2023 ist laut WSI bisher nicht vollständig kompensiert.

Im Juli des laufenden Jahres war die Teuerungsrate in Deutschland auf 2,8 Prozent geklettert. Nach Auslaufen des zweimonatigen Tankrabatts schlugen steigende Energiepreise wieder voll durch.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer