Nach Schüssen auf Schiffe

Indien bestellt iranischen Botschafter ein 19.04.2026, 08:46 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Nach dem mutmaßlichen Beschuss zweier indisch beflaggter Handelsschiffe in der Straße von Hormus hat das Außenministerium in Neu-Delhi den iranischen Botschafter einbestellt. Bei dem Treffen am Abend (Ortszeit) sei dem Diplomaten die "tiefe Besorgnis Indiens über den Schießvorfall" übermittelt worden, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. Die Behörde sprach konkret von Schüssen auf die Handelsschiffe. Weitere Details wurden nicht genannt.

Indien habe betont, wie wichtig ihm die Sicherheit der Handelsschifffahrt und der Seefahrer sei, hieß es. Iran habe früher die sichere Durchfahrt mehrerer Schiffe mit Ziel Indien gewährt. Neu-Delhi rufe den iranischen Botschafter auf, Teheran die Position Indiens zu übermitteln und Schiffen die Fahrt nach Indien durch die Straße von Hormus wieder zu erleichtern.

Bericht: Angriff von Kanonenbooten

Zuvor hatte der Verfolgungsdienst TankerTrackers.com unter Berufung auf den maritimen Notrufkanal berichtet, iranische Revolutionsgarden hätten in der Meerenge zwei Schiffe gewaltsam zurückgedrängt. Betroffen sei unter anderem ein VLCC-Supertanker gewesen, der zwei Millionen Barrel (rund 272.000 Tonnen) irakisches Rohöl transportiere.

Wie der indische Sender NDTV unter Berufung auf Informationsquellen berichtete, wurden die Schiffe "Jag Arnav" und "Sanmar Herald" von Kanonenbooten attackiert. Niemand sei verletzt worden, auch sei kein Sachschaden entstanden. Die Schiffe hätten jedoch umkehren müssen.

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