Netanjahu

Kampf gegen Hisbollah ist noch nicht beendet 27.04.2026, 20:40 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Im Kampf gegen die libanesische Hisbollah-Miliz sieht der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die andauernde Bedrohung seines Landes durch Raketen und Drohnen als zentrales Problem. Das machte er auf einer Militärkonferenz deutlich. Dieses Problem müsse man mit einer Kombination aus operativen und technologischen Maßnahmen lösen, sagte der Regierungschef. Erst dann sei man "auf dem Weg, die Hisbollah zu entwaffnen".

Netanjahu spricht von dezimiertem Arsenal der Hisbollah

Die Hisbollah verfüge nur noch über etwa zehn Prozent der Raketen, die sie zu Beginn des Kriegs gehabt habe, sagte Netanjahu. Nach Schätzungen habe die proiranische Miliz ursprünglich ein Arsenal von rund 150.000 Raketen und Drohnen gehabt.

Zum Kampf gegen die Hisbollah sagte Netanjahu: "Die Arbeit ist noch nicht abgeschlossen." Die Lage bereite den Einwohnern des israelischen Nordens weiterhin Sorgen. Um die Hisbollah wie angestrebt zu entwaffnen, müsse das Problem mit den Drohnen und Raketen gelöst werden. "Denn die politische Seite können wir meines Erachtens lösen, wenn wir das gelöst haben", sagte er mit Blick auf das Ziel einer friedlichen Einigung mit der libanesischen Führung.

Waffenruhe bleibt brüchig trotz offizieller Vereinbarung

Im Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel gilt offiziell eine Waffenruhe. Diese hatte US-Präsident Donald Trump nach Gesprächen mit Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun verkündet. Die Mitte April verkündete Feuerpause gilt noch gut zwei Wochen. Faktisch kommt es aber fast täglich zu Angriffen beider Seiten. Der Libanon ist offiziell keine Konfliktpartei.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz drohte bei einem Treffen mit der UN-Sonderkoordinatorin für den Libanon, Jeanine Hennis-Plasschaert, es werde "keine Realität einer Waffenruhe im Libanon geben, während gleichzeitig auf unsere Streitkräfte und auf die Ortschaften in Galiläa geschossen wird". Sollte die libanesische Führung sich nicht klar von der Hisbollah distanzieren, werde "ein Feuer ausbrechen und die Zedern des Libanons verbrennen". Die Zeder ist das Nationalsymbol des Libanons und erscheint etwa auf der Flagge des Mittelmeerlandes.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
News-Kommentare
Thema
1 Klingbeil plant härtere Gangart gegen Steuerbetrüger Hauptdiskussion
2 Freiheitspreis für Waigel - Verleihung am Tegernsee Hauptdiskussion
3 WDH/Kretschmer: 'Deutschland fährt sich gerade runter' Hauptdiskussion
4 Ritter Sport baut erstmals Stellen ab Hauptdiskussion
5 Aktien Frankfurt Schluss: Verschärfte Lage in Nahost beunruhigt Anleger Hauptdiskussion
6 ROUNDUP: Länder lehnen 1.000-Euro-Prämie für Arbeitnehmer ab Hauptdiskussion
Alle Diskussionen
Weitere News

Gestern 23:15 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 23:09 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:58 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:57 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer