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Ölpreise geben Gewinne teilweise ab - USA dementiert iranischen Raketentreffer 04.05.2026, 15:46 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die Ölpreise haben am Montag am Nachmittag einen Teil ihrer zeitweisen deutlichen Gewinne wieder abgegeben. Die sehr verworrene Nachrichtenlage im Nahen Osten sorgte für deutliche Kursbewegungen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um 2,32 Prozent auf 110,70 US-Dollar. Zeitweise war der Preis bis auf 114,30 Dollar geklettert.

Die Vereinigten Staaten dementierten, dass die iranischen Streitkräfte ein US-Kriegsschiff mit Raketen getroffen haben. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom teilte auf der Plattform X mit, Berichte iranischer Medien, dass ein Schiff von zwei Raketen getroffen worden sei, seien falsch. Kein Schiff der US-Marine sei getroffen worden. Zunächst hatte eine entsprechenden Meldung die Ölpreise deutlich nach oben getrieben.

Für etwas Hoffnung sorgte die Nachricht, dass zwei Handelsschiffe, die unter US-Flagge fahren, nach Angaben des US-Militärs die Straße von Hormus passiert hätten. Sie setzten ihre Reise nun sicher fort, teilte Centcom auf der Plattform X mit. Die neue Initiative zielt darauf ab, die für den weltweiten Ölhandel wichtige Meerenge für die Schifffahrt wieder freizumachen.

Unterdessen verurteilten die Vereinigten Arabischen Emirate einen iranischen Angriff mit zwei Drohnen auf einen Tanker des staatlichen Energiekonzerns Adnoc scharf. Verletzte seien nicht gemeldet worden, teilte das Außenministerium mit. Zunächst war nicht klar, wann sich der Angriff ereignet haben soll. Das Außenministerium sprach von einem "iranischen Terrorangriff". Er habe sich im Seegebiet der Straße von Hormus ereignet.

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